Zwei Jugendliche (17 und 14) machten der Polizei in Coburg zu schaffen. Der 17-Jährige flüchtete im Rausch aus dem Krankenhaus. Der 14-Jährige muss sich wohl wegen Diebstahls verantworten.
In der Nacht zum Samstag (18. Juli 2026) verließ ein 17-Jähriger nach einer stationären Aufnahme im Klinikum Coburg eigenständig die Kindernotaufnahme. Der Jugendliche war zuvor laut Polizeibericht aufgrund eines Rausches mit Alkohol und anderen Drogen mit dem Rettungsdienst in das Krankenhaus gebracht worden.
Da er sich in einem desorientierten Zustand befand und eine weitere medizinische Betreuung erforderlich war, leitete die Polizei Suchmaßnahmen ein. Im Rahmen der Fahndung konnte der 17-Jährige schließlich im Bereich des Theaterplatzes angetroffen werden. Er wirkte weiterhin orientierungslos und erklärte sich nach einem eindringlichen Gespräch mit den eingesetzten Polizeibeamten bereit, zur weiteren Behandlung in das Klinikum zurückzukehren, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei.
Geldbeutel gestohlen: 14-Jähriger unter Verdacht
Am Freitagnachmittag (17. Juli) wurde der Polizei ein Diebstahl in einem Jugendzentrum in der Schützenstraße gemeldet. Nach bisherigen Erkenntnissen legte eine 23-jährige Frau ihren Geldbeutel im Jugendzentrum für mehrere Stunden auf einem Tresen unter ihrer Mütze, ab. Als sie zu der Ablage zurückkehrte, habe sie festgestellt, dass der Geldbeutel verschwunden war.
Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung kontrollierten Einsatzkräfte eine Gruppe Jugendlicher. Dabei wurde bei einem 14-Jährigen der Personalausweis der Geschädigten aufgefunden. Die Polizei Coburg hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls aufgenommen.