Was gilt bei Alufolie im Ofen oder auf dem Grill?
Auch im Ofen oder auf dem Grill entscheidet nicht automatisch die glänzende oder matte Seite. Entscheidender ist, wofür du die Folie einsetzt und welche Lebensmittel sich darin befinden. Als einfache Abdeckung oder für Päckchen ist die Seitenwahl meist zweitrangig.
Hersteller wie Toppits nennen zwar Faustregeln für die matte und die glänzende Seite, bei Hitze fällt aber stärker ins Gewicht, ob Säure, Salz oder Marinade im Spiel sind. Dieser Aspekt ist für die sichere Verwendung wichtiger als die Frage, welche Seite nach außen zeigt.
Anders verhält es sich bei Spezialfolien. Manche Produkte verfügen über eine Antihaft-Seite, eine Beschichtung oder konkrete Hinweise für Backofen, Grill oder Tiefkühlfach. Bei diesen Folien zählen die Angaben auf der Verpackung.
Welche Lebensmittel gehören besser nicht in Alufolie?
Ein wesentlicher Aspekt ist der direkte Kontakt von Lebensmitteln mit Aluminiumfolie. Die Verbraucherzentrale empfiehlt, feuchte, saure oder salzhaltige Speisen nicht lange darin aufzubewahren. Darunter fallen etwa Tomaten, Zitronen, Essiggurken, besonders gesalzene Gerichte, Feta, Salzhering oder marinierter Fisch.
Der Grund: Säure und Salz können dazu führen, dass sich Aluminium aus der Folie löst. Auch das Bundesinstitut für Risikobewertung bestätigt diesen Zusammenhang. Das bedeutet: Für diese Arten von Speisen sind Behälter aus Glas, Porzellan, Edelstahl oder spezielle Frischhaltedosen die bessere Wahl.
Beim gewöhnlichen Verpacken von Lebensmitteln ist es daher nicht notwendig, jedes Mal auf die Ausrichtung der Folie zu achten. Wer dennoch eine Faustregel sucht: Beim Warmhalten kann die glänzende Seite nach innen gelegt werden. Wichtiger ist es, auf die Nutzung von Alufolie bei sehr sauren oder salzigen Lebensmitteln zu verzichten und bei speziellen Folienprodukten stets die Herstellerhinweise zu berücksichtigen. albö
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