Am Mittwochvormittag ereigneten sich aufgrund des Wintereinbruchs innerhalb weniger Minuten insgesamt vier Verkehrsunfälle auf der A73. Das Resultat waren ein Schwerverletzter, zwei Leichtverletzte und rund 30000 Euro Sachschaden.
Ein erster Unfall ereignete sich laut Polizeibericht gegen 06:30 Uhr im Gemeindebereich Lautertal. Hier herrschten winterliche Straßenverhältnisse, die linke Fahrspur war noch schneebedeckt und auch die rechte Fahrspur war nicht vollständig schneefrei. Hier fuhr ein 57-Jähriger aus Eisfeld mit seinem Ford Transit in Richtung Feucht. Etwa zwei Kilometer nach der Anschlussstelle Eisfeld überholte der Kleintransporter langsamere Fahrzeuge auf der rechten Spur. Trotz Winterbereifung verlor der Fahrer des Kleintransporters beim anschließenden Spurwechsel wegen überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Dieses schleuderte nach rechts in den Grünstreifen und überschlug sich mehrfach, bevor es nach 85 Metern auf den Rädern stehend zum Stillstand kam. Der Fahrer erlitt glücklicherweise nur ein leichtes Schleudertrauma und wurde zur Abklärung weiterer Verletzungen vorsorglich ins Klinikum Hildburghausen eingeliefert. Sein totalbeschädigter Ford Transit mit einem Zeitwert von rund 20000 Euro wurde abgeschleppt.
Die beiden weiteren Insassen blieben unverletzt. Der totalbeschädigte Transporter wurde abgeschleppt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 6000 Euro. Gegen den Fahrzeugführer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Fahrzeugbergung musste die Verkehrspolizei Coburg die Nordfahrbahn der A73 im Bereich der Unfallstelle für eineinhalb Stunden voll sperren.