Bamberg
Fußball

FCE-Spieler Fabian Klose fällt lange aus

Der Mittelfeldspieler des FC Eintracht Bamberg hat sich einen Kreuzbandriss zugezogen.
Fabian Klose (rechts), hier im Zweikampf mit dem Schweinfurter Simon Häcker, fällt mindestens bis April 2015 aus. Foto: sportpress
Fabian Klose (rechts), hier im Zweikampf mit dem Schweinfurter Simon Häcker, fällt mindestens bis April 2015 aus. Foto: sportpress
Nächste Hiobsbotschaft für den FC Eintracht Bamberg: Der Fußball-Regionalligist muss bis mindestens März nächsten Jahres auf Fabian Klose verzichten. Der offensive Mittelfeldspieler hat sich das vordere Kreuzband des rechten Knies gerissen.

Der 21 Jahre alte Klose, der erst zu Beginn dieser Saison von der SpVgg Greuther Fürth II zum FC Eintracht gewechselt war, hatte sich die Blessur am vergangenen Freitagabend im Punktspiel beim FC Ingolstadt II zugezogen. Eine genauere Untersuchung am Montag ergab nun die niederschmetternde Diagnose.


Zeck: Das ist brutal

"Das ist schon brutal. Für uns ist das jetzt bereits die fünfte schwere Verletzung eines unserer Spieler. Kaum ist eine Baustelle geschlossen, wird schon wieder die nächste eröffnet", meinte FCE-Vorsitzender Mathias Zeck.
"Für Fabian tut es mir wahnsinnig leid, denn für ihn ist die Saison damit praktisch gelaufen."

Die Bamberger haben derzeit nur noch 19 einsatzfähige Spieler in ihrem Kader und werden deshalb noch einmal auf dem Transfermarkt tätig werden. Für den verletzten Innenverteidiger Mirza Mekic haben sie am Freitag mit dem nachverpflichteten Daniel Hofstetter bereits einen mindestens gleichwertigen Ersatz gefunden. Nun soll ein weiterer Angreifer geholt werden, um den Ausfall von Klose zu kompensieren. "Wir haben die Diagnose abwarten wollen, aber jetzt wissen wir Bescheid. Die Suche beginnt", erklärte Zeck.

Neben Mekic und Klose muss der FC Eintracht derzeit auch auf Neuzugang Alessandro Alfieri (Entzündung des Syndesmosebandes) und die beiden Außenverteidiger Ken Kishimoto (Meniskusoperation) und Victor Gradl (gebrochener Zeh) verzichten. Die Bamberger hoffen, dass Alifieri, Kishimoto und Gradl bis spätestens Ende September wieder zur Verfügung stehen.