Wann dürfen die Fans zurück in die Stadien und in die Hallen? Kann der Amateurfußball Mitte September starten? Und wenn ja, mit oder ohne Zuschauer? Nach wie vor ist in der Corona-Pandemie nichts sicher, wann und wie der Lokalsport auf die Bühne zurückkehren kann. Klar ist nur: Noch ist der Sport ein zartes Pflänzchen.

Vielleicht wollte der US-Amerikaner Gerry Blakes, Neuzugang beim neunmaligen deutschen Basketball-Meister Brose Bamberg, auch auf die unsichere Lage aller Sportler hinweisen. Er versuchte sich bei der Stadtführung als Rosenkavalier und gab als "Gärtner" eine gute Figur ab. Beste Haltungsnoten verdiente sich auch Oliver Müller, Trainer des Nordwest-Landesligisten FC Lichtenfels. Beim Test gegen den Bezirksligisten VfR Katschenreuth beförderte Müller mit einem satten Linksschuss das Spielgerät zurück auf den Rasen

Dort herrscht zwar noch kein Normalbetrieb, immerhin dürfen die Kicker aber Testspiele austragen. Abstände und Masken sind auf dem heiligen Grün natürlich keine Pflicht - und das nutzte Frohnlachs Spielertrainer Marcel Burkard gleich aus, als er den Sander André Lörzer hinterrücks umklammerte

Wie Schiedsrichter Björn Söllner in dieser Szene entschieden hätte, ist nicht bekannt. Der Unparteiische hat auch in aktuellen Zeiten seinen Humor nicht verloren und hat Zeit für ein Späßchen. Damit überhaupt Fußball gespielt werden kann, müssen einige Auflagen erfüllt werden. Unter anderem müssen die Bälle regelmäßig desinfiziert werden. Bei der DJK Weingarts erledigt das Florian Spörl. Zuschauer sind auf den Geländen aber nach wie vor nicht erlaubt. Einen klaren Vorteil haben die Vereine, deren Plätze auch von außerhalb gut einsehbar sind. Dann kann man es sich mit Campingstuhl und Wasserpfeife in der Wiese bequem machen .

Damit Zuschauer nicht doch auf die Plätze kommen und um die vorgegebenen Hygienemaßnahmen zu kontrollieren, müssen die Klubs auf weitere, ehrenamtliche Helfer setzen - in manchen Fällen sogar auf tierische.