Bamberg/Würzburg
Drogenfund

Über 500 Kilo Kokain in Bananenkisten: Krasser Fund bei Bamberg - Teile bereits im Supermarkt

Über 500 Pakete mit Kokain wurden in Franken entdeckt: Der größte Teil fiel Mitarbeitern eines Lagers im Kreis Bamberg auf. Das Rauschgift war unter Bananen versteckt - und ein Teil befand sich bereits in einem Supermarkt zum Verkauf.
Kokain in Bananenkisten entdeckt: Teilweise schon in den Supermarkt geliefert
Das Kokain war unter Bananen versteckt. Foto: Symbolbild: Daniel Karmann / dpa

Halbe Tonne Kokain bei Bamberg gefunden - Teile wurde mit Bananen an Supermarkt geliefert: Wie erst jetzt bekannt wurde, haben aufmerksame Mitarbeiter eines Zentrallagers im Landkreis Bamberg am Mittwoch (9. Februar 2022) einen außergewöhnlichen Drogenfund gemacht. In Bananenkisten fanden sie Rauschgift-Päckchen. Nach ersten Ermittlungen wurden klar: Kisten dieser Lieferung waren bereits in einem Supermarkt in Unterfranken.

In einer gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Bamberg und des Bayerischen Landeskriminalamts wird der Vorfall detailliert geschildert: Am Mittwoch (9. Februar 2022), gegen 21.00 Uhr, verständigten Mitarbeiter eines Zentrallagers eines Verbrauchermarktes im Landkreis Bamberg die Polizei, dass bei routinemäßigen Kontrollen in Bananenkisten mehrere Pakete mit vermutlichem Rauschgift gefunden wurden.

Über halbe Tonne Kokain: Außergewöhnlicher Fund bei Bamberg - Kisten mit Rauschgift bereits an Supermarkt geliefert

In einer Vielzahl von Bananenkartons waren jeweils 1 kg schwere Pakete versteckt. Aufgrund der Feststellungen übernahm die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER Nordbayern) des Bayerischen Landeskriminalamtes und des Zollfahndungsamtes München zusammen mit der Staatsanwaltschaft Bamberg die Ermittlungen vor Ort. Nach umfangreichen Suchmaßnahmen fanden die Ermittler insgesamt mehr als 500 Päckchen mit vermutlichem Kokain.

Über die Verantwortlichen des Lagers konnte zudem in Erfahrung gebracht werden, dass Teile der Lieferung bereits an Supermärkte ausgeliefert worden waren. Im Rahmen der Sensibilisierung und mit bayernweiter Unterstützung zahlreicher Polizeidienststellen konnte in einem Supermarkt in Würzburg ein Karton mit 17 Päckchen Kokain sichergestellt werden, der augenscheinlich der gleichen Lieferung zuzuordnen ist.

Das Rauschgift wird jetzt kriminaltechnisch untersucht, die Ermittlungen zur Herkunft des Kokains dauern an.