Bei einer Gegenstimme akzeptierte der Stadtrat den Bebauungsplan "Hallstadt West I" und brachte das Anhörungsverfahren in Gang. Neu überplant wird das Areal zwischen dem Hallstätter Weg, der Straße Seebachmarter sowie der Autobahn im Süden und der Bahnstrecke im Westen. Den Anstoß gaben Erweiterungspläne der Firma Leicht, die möglichst bald verwirklicht werden sollen.

Bei der Gelegenheit will die Stadt eine Vorbehaltsfläche für ein neues Feuerwehrzentrum westlich des jetzigen Bauhofes ausweisen. Außerdem wird ein Areal für den Wertstoffhof geplant, wobei nach Auskunft von Bauamtsleiter Sebastian Faulstich auch noch gleich an den Bau einer Energiezentrale zur Fernwärmeversorgung gedacht wird.
Im Interesse der angrenzenden Wohnbebauung soll ferner eine Grünfläche zur Naherholung reserviert werden.

Edgar Stärk (CSU) empfahl, in diesem Areal auch noch einen Stellplatz für Wohnwagen einzugrenzen. Um jetzt keine Zeit zu verlieren, schlug Bürgermeister Markus Zirkel (SPD) vor, die Anregung von Edgar Stärk im Rahmen der nun beginnenden Beteiligung der Bürger und Träger öffentlicher Belange aufzunehmen und gegebenenfalls im zweiten Anhörungsverfahren darzustellen. Andernfalls verliere man zwei Monate. Die große Mehrheit des Stadtrats war damit einverstanden. Beschlossen wurde ferner der vorhabenbezogene Bebauungsplan "Neubau TTL" mit der dazu gehörenden Änderung des Flächennutzungsplanes. Seitens der Bürger und der Behörden waren gegen den Plan, auf dem TTL-Gelände einen modernen Ersatzneubau zu erstellen, keine negativen Stellungnahmen abgegeben worden.