Einige Kandidaten für die Bamberger OB-Wahl im März 2026 stehen bereits fest. Nach viel Gemunkel bezieht nun auch der Zweite Bürgermeister Jonas Glüsenkamp Stellung.
Auch über den möglichen Kandidaten der Grünen wurde bereits viel gemunkelt. Schließlich ist Jonas Glüsenkamp bereits Zweiter Bürgermeister der Stadt, eine Kandidatur um den Posten des Oberbürgermeisters erschien daher vielen als naheliegend. Nun bestätigt der aktuelle Vize erstmals offiziell: "Ich möchte Oberbürgermeister von Bamberg werden."
OB-Wahl in Bamberg 2026: Glüsenkamp gibt Kandidatur bekannt
Mit der Erfahrung aus mehr als fünf Jahren in der Stadtspitze wolle er die Entwicklung Bambergs in den kommenden Jahren als Rathauschef weiter gestalten, heißt es in einer Mitteilung des Zweiten Bürgermeisters. Seit 2020 hat Glüsenkamp sein aktuelles Amt inne und zuständig für die Bereiche Personal, Soziales und Umwelt.
Für seine Kandidatur hat Glüsenkamp ein Leitmotiv festgelegt - "beständig im Wandel" lautet dieses demnach. Was damit gemeint ist? "Beständig im Wandel bedeutet für mich, die Stadt mit Verantwortung und Augenmaß weiterzuentwickeln und nur zu versprechen, was auch eingehalten werden kann."
In den vergangenen Jahren habe er erlebt, wie viel man gemeinsam bewegen könne, wenn "wir Brücken bauen und uns über Parteigrenzen hinweg verständigen." Daher trete er nicht nur als Kandidat für die Grünen, sondern auch als überparteilicher Kandidat an. "Ich möchte ein OB für alle Bambergerinnen und Bamberger sein. Parteipolitik hat für mich schon die letzten fünf Jahre keine Rolle gespielt", so der Zweite Bürgermeister. Ziel seines Wahlkampfs sei es, mit den Menschen offen über die Zukunft der Stadt zu sprechen.
Zukunftssorgen und Spaltung laut Grünen-Politiker "größte Herausforderung"
Dass das nicht einfach wird, ist Glüsenkamp jedoch bewusst: "Ich nehme wahr, dass viele Menschen Zukunftssorgen haben und gesellschaftliche Gruppen sich spalten. Der Umgang damit wird die größte Herausforderung in der nächsten Zeit sein, auch im neuen Stadtrat."
Glüsenkamp wolle über Parteigrenzen hinweg und bei verschiedenen Gruppierungen um Unterstützung werben. Daher sei seine Kandidatur auch bereits vor der offiziellen Nominierung der Grünen am 17. November bekannt gegeben worden.
Und jetzt wirft Hans-Günter Brünker von VOLT seinen Hut in den Ring, er möchte Bamberger OB werden. Bamberger, liebe Bamberger, euch bleibt aber auch nix erspart. Es fehlt nur noch die Reinkarnation vom unvergessenen Röhners Paule .......................... der konnte zu seiner Amtszeit wenigstens so richtig feiern.
Normalbürger
Ach Bamberger, bei uns am Dorf "regiert" seit einiger Zeit nach Jahrzehnte dauernder CSU-Majorität ein Bürgermeister der "Freie Liste" im Rathaus. Allerdings ist er mit seiner Gemeinderatsmehrheit zusammen ganz gut am werkeln - dem wahrscheinlich wieder antretenden CSU-Kandidaten prognostiziere ich keine Chance auf den Bürgermeistersessel.
Bei Kommunalpolitikern würde ich daher auch in Bamberg nicht so sehr auf die Parteizugehörigkeit schauen sondern eher darauf, was der neue OB bewirken wird können. Wichtiger ist aus meiner Sicht die Besetzung des Stadtrates und da hoffe ich für alle Bamberger, dass die Majorität nicht erneut aus "Grünes Bamberg" besteht.
Vielleicht sollte Bamberg auch etwas weniger den Tourismus und seine Sehenswürdigkeiten ins grelle Licht stellen und den Bamberger Sportvereinen (auch die im Profigeschäft tätigen) nicht wie bisher quasi die Luft abzuschnüren - Beispiel Mietkosten für die Nutzung der Brose Arena. Nicht nur der geneigten Studentschaft Chillflächen zur Verfügung zu stellen. In Bamberg gibt es vielfältige Interessengruppen in sportlicher Hinsicht. Das hat der Andi Starke in seiner Amtszeit schon mal besser hinbekommen und da hoffe ich als Landbewohner auf die neue Person auf dem Rathaus-Thron.
Und dann ist da ja noch die ins Straucheln geratene Bamberger Industrie, vor allem Bosch und Brose. Da gibt es viel zu tun und ein heißer Draht nach München ist nicht wirklich verkehrt. Da verweise ich auch auf die Zukunft des Ankerzentrum wo ich die Gefahr sehe, dass da auch die Bundeswehr ein Äuglein drauf werfen könnte. Bamberger, seid wachsam ! Der Niedersachse Jonas Glüsenkamp hat den Draht nach München ganz sicher nicht.
Joe-Bamberg
leider wird auch diese Wahl für mich eine Wahl nach dem Motto "wählen des geringsten Übels" werden 😥 Aber welcher "erfahrene CEO" würde auch OB in Bamberg werden wollen 😂
NR.ONE
Ich sag mal so. Hauptsache der Kämmerer kommt weg.
vantoyben
Welches "Signal" würde ein Grüner OB der Industrie und Wirtschaft geben? Welche folgen hätte das für die Arbeitsplätze in BA? In BA gibt es große Freiflächen, Wohnungen werden da sicher nicht gebaut, Biogasanlagen sollen ja nicht stinken!
Und jetzt wirft Hans-Günter Brünker von VOLT seinen Hut in den Ring, er möchte Bamberger OB werden. Bamberger, liebe Bamberger, euch bleibt aber auch nix erspart.
Es fehlt nur noch die Reinkarnation vom unvergessenen Röhners Paule .......................... der konnte zu seiner Amtszeit wenigstens so richtig feiern.
Ach Bamberger, bei uns am Dorf "regiert" seit einiger Zeit nach Jahrzehnte dauernder CSU-Majorität ein Bürgermeister der "Freie Liste" im Rathaus. Allerdings ist er mit seiner Gemeinderatsmehrheit zusammen ganz gut am werkeln - dem wahrscheinlich wieder antretenden CSU-Kandidaten prognostiziere ich keine Chance auf den Bürgermeistersessel.
Bei Kommunalpolitikern würde ich daher auch in Bamberg nicht so sehr auf die Parteizugehörigkeit schauen sondern eher darauf, was der neue OB bewirken wird können. Wichtiger ist aus meiner Sicht die Besetzung des Stadtrates und da hoffe ich für alle Bamberger, dass die Majorität nicht erneut aus "Grünes Bamberg" besteht.
Vielleicht sollte Bamberg auch etwas weniger den Tourismus und seine Sehenswürdigkeiten ins grelle Licht stellen und den Bamberger Sportvereinen (auch die im Profigeschäft tätigen) nicht wie bisher quasi die Luft abzuschnüren - Beispiel Mietkosten für die Nutzung der Brose Arena. Nicht nur der geneigten Studentschaft Chillflächen zur Verfügung zu stellen. In Bamberg gibt es vielfältige Interessengruppen in sportlicher Hinsicht. Das hat der Andi Starke in seiner Amtszeit schon mal besser hinbekommen und da hoffe ich als Landbewohner auf die neue Person auf dem Rathaus-Thron.
Und dann ist da ja noch die ins Straucheln geratene Bamberger Industrie, vor allem Bosch und Brose. Da gibt es viel zu tun und ein heißer Draht nach München ist nicht wirklich verkehrt. Da verweise ich auch auf die Zukunft des Ankerzentrum wo ich die Gefahr sehe, dass da auch die Bundeswehr ein Äuglein drauf werfen könnte. Bamberger, seid wachsam ! Der Niedersachse Jonas Glüsenkamp hat den Draht nach München ganz sicher nicht.
leider wird auch diese Wahl für mich eine Wahl nach dem Motto "wählen des geringsten Übels" werden 😥
Aber welcher "erfahrene CEO" würde auch OB in Bamberg werden wollen 😂
Ich sag mal so. Hauptsache der Kämmerer kommt weg.
Welches "Signal" würde ein Grüner OB der Industrie und Wirtschaft geben?
Welche folgen hätte das für die Arbeitsplätze in BA?
In BA gibt es große Freiflächen, Wohnungen werden da sicher nicht gebaut, Biogasanlagen sollen ja nicht stinken!