In der Silvesternacht kam es zu vielen Einsätzen von Feuerwehr, Sanitätern und Polizei. Sowohl in Ober-, Unter- und Mittelfranken war einiges los.
In der Silvesternacht waren die fränkischen Rettungsdienste im Dauereinsatz. Während viele Menschen ausgelassen gefeiert hatten, waren Feuerwehr, Polizei und Sanitäter im Dienst. Das ist der Überblick aus Franken (Dieser Artikel wird dauerhaft aktualisiert).
In Ansbach brannte ein Mehrfamilienhaus. Mindestens eine Person wurde dabei verletzt. Der Schaden wird auf zwei Millionen Euro geschätzt. Die Nachrichtenagentur News5, die vor Ort war, spricht von einem "Feuerinferno in der Neujahrsnacht".
Baiersdorf
An Neujahr gegen 7 Uhr wurde in der Werkstraße ein Brand an einer Mülltonne gemeldet. Als die Freiwilligen Feuerwehren Baiersdorf und Wellerstadt eintrafen, stand neben mehreren Mülltonnen in einem Unterstand auch ein in unmittelbarer Nähe geparkter Pkw in Vollbrand. Das Feuer wurde von den Einsatzkräften gelöscht. Vier Anwohner erlitten leichte Verletzungen durch Rauch und wurden mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation ins Krankenhaus gebracht. Die Ursache für den Brandausbruch an der Mülltonne ist bislang unklar. Der Sachschaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt.
Erlangen
Am Schlossplatz in Erlangen nahm die Polizei in der Nacht einen Mann in Gewahrsam. Kurz nach Mitternacht wurde den Beamten gemeldet, dass aus einer Gruppe heraus Feuerwerksraketen in Richtung einer Menschenmenge abgeschossen worden seien. Die Polizei forderte die Gruppe daraufhin auf, dies zu unterlassen. Daraufhin schubste ein 27-jähriger Iraker einen Polizisten und widersetzte sich den weiteren Maßnahmen der Beamten erheblich.
Als sich aus der Gruppe ein größerer Pulk um die Einsatzkräfte bildete, mussten die Polizisten den Einsatz von Pfefferspray androhen. Gegen den 27-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Laut Polizei wurden die Beamten bei dem Einsatz nicht verletzt.
Heilsbronn
Am Donnerstagmorgen gegen 0.50 Uhr ist in der Nelkenstraße eine etwa zehn Meter lange Hecke in Brand geraten. Dabei wurden auch ein angrenzender Gartenzaun, ein Gasgrill sowie Kinderspielzeug beschädigt. Als mögliche Ursache konnte auf der Straße vor der Hecke abgebranntes Feuerwerk festgestellt werden. Ein Verursacher wurde vor Ort nicht angetroffen.
Henfenfeld
Am 1. Januar 2026, gegen 0.50 Uhr, kam es auf der B14 in Fahrtrichtung Henfenfeld, auf Höhe des Ortsteils Weiher, zu einem Verkehrsunfall. Der Fahrer eines VW-PKW kam aus bislang ungeklärter Ursache alleinbeteiligt von der Fahrbahn ab und kam schließlich im Gebüsch zum Stehen. Am Fahrzeug entstand Totalschaden, der Fahrer erlitt schwere Verletzungen.
Herzogenaurach
In der Silvesternacht, gegen 1.25 Uhr, warf eine unbekannte Person eine noch glimmende Feuerwerksbatterie in eine Restmülltonne in der Haydnstraße 36 in Herzogenaurach. Dadurch entwickelte sich ein Schwelbrand mit Rauch, den die Feuerwehr löschen konnte. Hinweise nimmt die PI Herzogenaurach unter: 09132/7809-0 entgegen.
Lauf an der Pegnitz
In der Silvesternacht kam es gegen 0.40 Uhr in der Hugo-Dietz-Straße in Lauf a.d.P. zu einem größeren Brand. Der entstandene Sachschaden liegt laut Polizei im unteren sechsstelligen Bereich.
Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der Hauseigentümer abgebranntes Silvesterfeuerwerk in einer Mülltonne im Carport entsorgt und sich anschließend in sein Einfamilienhaus begeben. Kurz darauf geriet die Mülltonne in Brand, wodurch das Feuer auf den Carport sowie auf zwei darin abgestellte Fahrzeuge übergriff. Beim Eintreffen der Feuerwehr und Polizei standen der Carport, die beiden Fahrzeuge und Teile des Wohnhauses bereits in Vollbrand.
Drei Bewohner wurden evakuiert, blieben jedoch nach ersten Informationen unverletzt. Durch das schnelle Eingreifen der Laufer Feuerwehr konnte ein noch größerer Schaden verhindert werden. Das Haus ist bis auf Weiteres unbewohnbar. Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei Schwabach übernommen.
Nürnberg
Im Vorfeld der Silvesternacht hatte die Stadt Nürnberg eine Feuerwerksverbotszone eingerichtet, die in diesem Jahr zudem auf den Jakobsplatz und den Bereich "Hinter den Fleischbänken" ausgeweitet wurde. Um die Sicherheit bei den traditionell größten Silvesterfeiern in Mittelfranken zu gewährleisten und die Einhaltung der Verbotsbereiche sicherzustellen, zeigte die Polizei schon am Abend mit einer starken Präsenz Flagge in der Nürnberger Innenstadt.
Die Burgfreiung war gut gefüllt, eine Schließung wegen Überfüllung war jedoch nicht erforderlich. Nennenswerte Vorfälle blieben aus.
Wie in den Vorjahren setzte der große Besucherandrang an der Burgfreiung erst kurz vor Mitternacht ein, ebbte jedoch wenige Minuten nach dem Jahreswechsel bereits spürbar ab. In anderen Bereichen zeichnete sich bereits ab 22.45 Uhr ein deutlich steigender Personenstrom ab. Obwohl sich zahlreiche Menschen versammelten, blieb die Nacht insgesamt ruhig und ohne besondere Zwischenfälle.
Viele feierten rund um den Weißen Turm, die Karolinenstraße, den Kornmarkt sowie im Bereich der Lorenzkirche. Die starke Polizeipräsenz vor Ort sorgte dafür, dass kleinere Zwischenfälle rasch geklärt werden konnten, sodass die Besucherinnen und Besucher die Silvesternacht entspannt erleben konnten.
Rothenburg ob der Tauber
In der Silvesternacht meldete ein aufmerksamer Anwohner gegen 03:00 Uhr einen Brand an einer Mülltonne im Stadtgebiet. Besonders brenzlig war die Situation durch die unmittelbare Nähe der Tonne zur Hausfassade, die dadurch gefährdet wurde. Nur durch den schnellen und entschlossenen Einsatz der Rothenburger Feuerwehr konnte verhindert werden, dass die Flammen auf das Wohnhaus übergreifen. Nach ersten Erkenntnissen ist es möglich, dass nicht fachgerecht entsorgter Müll in der Tonne den Brand ausgelöst hat. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 8.000 Euro.
Während der Neujahrsnacht gerieten in Rothenburg ob der Tauber zwei syrische Männer im Alter von 29 und 23 Jahren in einen Streit. In dessen Verlauf kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, sodass die Polizei eingreifen musste. Nach den ersten Befragungen und Ermittlungen warfen sich beide Männer gegenseitig strafbare Handlungen vor. Ein Ermittlungsverfahren wurde gegen beide Personen eingeleitet.
Schwabach
Der Jahreswechsel von 2025 auf 2026 verlief im Bereich der Polizeiinspektion Schwabach aus polizeilicher Sicht überwiegend ruhig. Lediglich drei Einsätze wegen Körperverletzungsdelikten unter Feiernden wurden registriert. Die dabei entstandenen Verletzungen waren jeweils leicht.
Bei der Polizei Schwabach gingen insgesamt sieben Meldungen im Zusammenhang mit Bränden ein. In einem Fall brannte ein Pkw (Skoda) vollständig aus, nachdem Feiernde vermutlich vorsätzlich Feuerwerkskörper unter dem Fahrzeug platziert hatten. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 15.000 EUR. Bei den weiteren Einsätzen gerieten ein Baum, eine Hecke sowie eine Mülltonne in Brand. Außerdem mussten bei einigen Bränden lediglich Überreste von Feuerwerkskörpern gelöscht werden.
Im Rahmen von Verkehrskontrollen wurden zudem zwei E-Scooterfahrer mit Alkoholwerten von 3,20 beziehungsweise 0,76 Promille beanstandet.
Sinbronn
In Sinbronn brach in der Silvesternacht gegen 1.40 Uhr ein Brand aus, bei dem mehrere Mülleimer Feuer fingen. Auslöser waren abgebrannte Feuerwerkskörper, deren glimmende Überreste von einem Anwohner in der Nähe der Mülltonnen abgelegt wurden. Durch die Restglut kam es zur Entzündung des Mülls, sodass die Tonnen Feuer fingen. Die Feuerwehr war rasch vor Ort und konnte den Brand zügig unter Kontrolle bringen, wodurch eine weitere Ausbreitung verhindert wurde.
Uttenreuth
Am Neujahrsmorgen, gegen 6 Uhr, kontrollierte die Polizei in der Erlanger Straße einen 60-jährigen Mann aus dem Landkreis Forchheim im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle. Da die Beamten einen deutlichen Alkoholgeruch feststellten, wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt. Dieser ergab einen Wert von 0,7 Promille. Die Weiterfahrt wurde dem Mann daraufhin untersagt. Dem Fahrer drohen nun ein Bußgeld von 500 Euro sowie ein Fahrverbot für einen Monat.
Wassertrüdingen
In Wassertrüdingen wurde in der Silvesternacht gegen 1 Uhr ein Brand an zwei Einkaufswagen entdeckt. Die Wagen befanden sich an der Einmündung Am Weiher / Flurstraße und standen in Flammen. Durch das Feuer wurden die Einkaufswagen stark beschädigt. Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Taten geben können, sich unter 09851/57190 bei der Polizeiinspektion Dinkelsbühl zu melden.
Windsbach
Am Mittwochabend gegen 20.30 Uhr kam es in Sauernheim zwischen einem 56-Jährigen und seinem 27 Jahre alten Nachbarn zunächst zu einem Streit. Der ältere Mann äußerte seinen Unmut darüber, dass der jüngere Nachbar und dessen Kinder Böller abgebrannt hatten, was seine Tiere verängstigte. Im weiteren Verlauf entwickelte sich daraus eine körperliche Auseinandersetzung, bei der beide leichte, oberflächliche Verletzungen im Gesichtsbereich erlitten. Ein durchgeführter Atemalkoholtest zeigte bei beiden Beteiligten einen Wert von 2 Promille an.
Oberfranken
Bamberg
In der Silvesternacht mussten Polizei und Feuerwehr innerhalb kurzer Zeit zweimal im Bamberger Stadtteil Gereuth ausrücken, da jeweils eine Mülltonne brannte. Zunächst brannte gegen 1 Uhr eine Mülltonne im Bereich der Kornstraße, wenig später eine weitere in der Gereuthstraße. Die Verursacher sind bislang unbekannt. Der entstandene Sachschaden beträgt etwa 1000 Euro.
Bereits gegen 0.30 Uhr versuchte ein 26-jähriger Mann, eine Rakete aus der Hand zu zünden. Da er laut Polizei deutlich alkoholisiert war, misslang ihm dies. Stattdessen schoss er die Rakete in Richtung einer 58-jährigen Frau. Die Rakete traf die Frau am Kopf, wodurch sie sich eine Beule zuzog. Es folgt nun ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung.
Bayreuth
In der Silvesternacht standen die Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt vor zahlreichen Herausforderungen, allerdings wurden keine gravierenden Sicherheitsstörungen verzeichnet. Die Innenstadt war – wie erwartet – stark besucht, dennoch hielten sich die meisten Besucher an das bestehende Böllerverbot. Mehrere Körperverletzungsdelikte wurden registriert, wobei eine Person mittelschwer verletzt wurde. Zwei Personen verbrachten die Nacht in einer Zelle. Eine Polizeibeamtin erlitt eine leichte Verbrennung, nachdem sie während eines Einsatzes unbeabsichtigt von einem Feuerwerkskörper getroffen wurde. Insgesamt brannten vier Mülltonnen – vermutlich ausgelöst durch noch heiße Feuerwerkskörper. Der entstandene Sachschaden liegt bei etwa 1.000 Euro.
Bereits um 21.30 Uhr zündete ein 24-jähriger Mann aus Halle in der von-Römer-Straße (Böllerverbotszone) einen Feuerwerkskörper. Zwei Passanten wiesen ihn darauf hin, woraufhin der Mann einen Schlagring zog und die beiden bedrohte. Die Passanten brachten sich in einer nahegelegenen Pizzeria in Sicherheit. Die Polizei stellte den 24-Jährigen wenig später in der Kanalstraße. Im Rahmen einer Durchsuchung fanden die Beamten außer dem Schlagring noch zwei nicht zugelassene Feuerwerkskörper aus dem Ausland und ein Klappmesser bei ihm. Gegen den Mann besteht ein Waffenbesitzverbot, zudem befand er sich in einer Waffenverbotszone. Die Polizei stellte die Gegenstände sicher. Auf den Mann kommen mehrere Anzeigen, unter anderem wegen Bedrohung, zu.
Um Mitternacht gerieten zwei Männer in der Scheffelstraße in Streit. Der 21-jährige aus Speichersdorf schlug seinem 45-jährigen Kontrahenten mit der Faust ins Gesicht. Der Ältere kam mit Verdacht auf Jochbeinbruch in das Bayreuther Klinikum. Mehrere Zeugen beobachteten den Vorfall. Der Grund für die Auseinandersetzung ist weiterhin unklar.
Eine 17-Jährige aus Mistelbach wurde um 0.20 Uhr leicht verletzt, als in unmittelbarer Nähe mehrere Feuerwerkskörper detonierten. Die junge Frau klagte über Ohrenschmerzen, zudem entstanden zwei Brandlöcher in ihrer Strumpfhose. Wer für das Geschehen verantwortlich ist, steht noch nicht fest. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung.
Gegen 0.30 Uhr traf bei einem Einsatz in der Nähe des Rathauses ein Teil einer Feuerwerksbatterie eine Polizeibeamtin. Ein 44-jähriger Mann hatte diese zuvor aus Versehen umgestoßen, als sie bereits angezündet war, woraufhin die Geschosse in Richtung der Polizisten flogen. Ein heißer Splitter verfing sich in den Haaren der Beamtin und verursachte eine leichte Brandwunde auf der Kopfhaut. Auch hier wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.
Zur gleichen Zeit feuerte ein 24-jähriger Kulmbacher mit einer Schreckschusspistole aus dem Auto heraus. Beim Eintreffen der Polizei konnte er keinen Waffenschein vorlegen. Neben einer Anzeige wird nun auch die Führerscheinstelle informiert. Die Polizeibeamten stellten die Waffe sicher.
Etwa um 1 Uhr ging ein weiterer 24-jähriger Mann in der Hedwigstraße unvermittelt auf eine Jugendgruppe los. Er schlug vier 15-jährige Jugendliche, darunter drei Jungen und ein Mädchen, ins Gesicht. Die jungen Leute erlitten leichte Verletzungen. Der Täter gab die Tat offen zu und erklärte, er sei von den Jugendlichen provoziert worden.
Um 4.30 Uhr alarmierte ein 28-jähriger Weseler die Polizei, da er – nach eigenen Angaben – als Gast einer Diskothek von einem Security-Mitarbeiter geschubst worden sei und Anzeige erstatten wollte. Im Verlauf der Anzeigenaufnahme verhielt sich der Mann äußerst aggressiv gegenüber Polizei und anderen Gästen. Nachdem die Anzeige aufgenommen worden war, weigerte er sich, das Lokal zu verlassen, sodass die Polizei ihn in Gewahrsam nahm. Unabhängige Zeugen berichteten, der Gast habe versucht, mit zwei Schnapsflaschen in den Raucherbereich zu gelangen; der Security habe ihm lediglich die Flaschen abgenommen.
Breitengüßbach
Am frühen Morgen des Neujahrstags gerieten am Kirchplatz ein 57-jähriger Mann und drei jüngere Personen in einen Streit. Im Verlauf der Auseinandersetzung setzte der Mann Pfefferspray ein und sprühte einem 27-Jährigen damit in die Augen. Der jüngere Mann erlitt dadurch leichte Verletzungen. Gegen den polizeibekannten 57-Jährigen wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Das verwendete Pfefferspray wurde von der Polizei sichergestellt.
Haag
Vermutlich durch Silvesterfeuerwerk entstand ein Brand an einer etwa acht Meter langen Gartenhecke. Die Feuerwehr war rasch vor Ort und konnte das Feuer innerhalb kurzer Zeit löschen. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 3000 Euro geschätzt. Ein Verantwortlicher konnte bislang nicht ermittelt werden.
Hallstadt
In der Silvesternacht musste ein 22-jähriger Mann in einer Ausnüchterungszelle untergebracht werden, nachdem es auf einer privaten Feier zu einem Streit mit Angehörigen gekommen war und er in der Wohnung erheblichen Ärger verursachte. Auch gegenüber den alarmierten Polizeibeamten zeigte er weiterhin ein aggressives Verhalten, sodass der stark alkoholisierte junge Mann letztlich in Gewahrsam genommen wurde.
Hof
Am Bernhard-Lichtenberg-Platz in Hof kam es in der Neujahrsnacht gegen 2 Uhr zu einem Vorfall, bei dem vier Menschen durch Feuerwerkskörper teils schwere Brand- und Augenverletzungen erlitten. Eine der betroffenen Personen wurde zur weiteren Behandlung in die Augenklinik nach Erlangen gebracht.
Es wird gegen einen in Hof wohnhaften Syrer wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Der genaue Ablauf des Vorfalls ist noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen, die von der PI Hof an der Saale geführt werden.
In der Silvesternacht erhielt die Polizei eine Meldung über Schüsse im Kammergutweg in Hof. Zeugen berichteten, dass dort eine Person mehrfach mit einer Pistole in die Luft geschossen habe. Dank einer passenden Personenbeschreibung konnten die Einsatzkräfte wenig später an der Kreuzung Ludwig-Uhland-Straße/Gorch-Fock-Straße einen Verdächtigen ausfindig machen.
Auf Nachfrage erklärte der Mann, dass er eine PTB-Waffe dabeihabe, die er am rechten Hosenbund trug. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten die beschriebene Waffe sowie zwei Magazine. Beides wurde sichergestellt.
Die Person gab an, im Besitz eines kleinen Waffenscheins zu sein, diesen jedoch nicht mitzuführen. Zudem war der Mann deutlich alkoholisiert. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen begab sich der Betroffene nach Hause. Die Polizei Hof erstattet Anzeige wegen der genannten Ordnungswidrigkeit nach dem Waffengesetz.
Hummeltal
In Hummeltal geriet eine Gartenhecke nachweislich durch Feuerwerk in Brand. Der Verursacher hatte eine große Feuerwerksbatterie direkt neben der Hecke gezündet. Wahrscheinlich hatten Querschläger des Feuerwerks das Feuer entfacht. Der entstandene Schaden beträgt etwa 3000 Euro.
Lichtenfels
In Altenkunstadt, Burgkunstadt, Unterneuses und im Stadtgebiet von Lichtenfels musste die Polizei zum Jahreswechsel erneut ausrücken, da es zu mehreren Bränden gekommen war, die allesamt auf Feuerwerkskörper zurückzuführen sind. Zwei Hecken wurden durch die Brände auf mehreren Metern beschädigt und von den jeweiligen Freiwilligen Feuerwehren gelöscht. Der entstandene Sachschaden beläuft sich insgesamt auf etwa 800 Euro.
Außerdem wurden die Überreste einer Feuerwerksbatterie in einer Mülltonne entsorgt, was den Inhalt in Brand setzte und ein weiteres Eingreifen der Feuerwehr erforderlich machte.
Während einer Streifenfahrt im Stadtgebiet Lichtenfels wurden die Polizeibeamten am Bahnhofsplatz gegen 0.40 Uhr auf eine Person aufmerksam. Die Person hielt mehrere Raketen in den Händen. Der 15-jährige wurde dabei beobachtet, wie er diese in der Nähe von anderen Menschen zündete und in deren Richtung abschoss.
Da die Ansprache der Person erfolglos blieb und keine Einsicht gezeigt wurde, nahmen die Beamten die verbliebenen 13 Feuerwerkskörper an sich. Außerdem wurde die Feier am Bahnhofsvorplatz beendet.
Neustadt bei Coburg
In der Silvesternacht wurden gegen 1 Uhr in der Stormstraße sowie in der Jean-Paul-Allee grüne Papiermülltonnen in Brand gesetzt. In den zurückbleibenden Plastikresten fanden sich Teile von Feuerwerksbatterien, sodass die Polizei von einer mutwilligen Beschädigung ausgeht. Der entstandene Schaden wird auf rund 1000 Euro geschätzt. Die Polizei Neustadt bittet um sachdienliche Hinweise unter Tel.: 09568/9431-0.
Ebenfalls in der Silvesternacht gerieten ein 23 Jahre alter Mann und seine 19-jährige Freundin in der Haarbrücker Straße in einen heftigen Streit. Beide waren erheblich alkoholisiert und beschädigten das Mobiliar der gemeinsamen Mietswohnung. Die Vermieterin, die zur Wohnung gerufen wurde, beendete daraufhin das Mietverhältnis mit sofortiger Wirkung. Das Paar musste die Wohnung verlassen und verbrachte aufgrund der winterlichen Temperaturen die Nacht im Polizeigewahrsam. Am Neujahrsmorgen traten beide die Heimreise nach Polen an.
Obertrubach
Nachdem ein 23-jähriger Deutscher auf einer privaten Silvesterfeier offenbar zu viel Alkohol konsumiert hatte und zunehmend aggressiv wurde, sollte er die Feier gegen 1.15 Uhr verlassen. Um sich erneut Zutritt zu verschaffen, beschädigte er eine Tür, wodurch ein Schaden von etwa 150 Euro entstand.
Als die alarmierten Polizeibeamten eintrafen und den Mann zum Verlassen des Hauses aufforderten, stürmte er plötzlich in bedrohlicher Weise auf die Polizisten zu. Die Beamten mussten ihn daraufhin zu Boden bringen. Während der anschließenden Fixierung leistete er erheblichen Widerstand und versuchte, die Einsatzkräfte mit Tritten zu attackieren. Glücklicherweise traf er niemanden, sodass es zu keinen Verletzungen kam.
Auch im weiteren Verlauf versuchte der 23-Jährige mehrfach, sich den polizeilichen Maßnahmen zu entziehen und sich loszureißen. Zudem äußerte er wiederholt eine Vielzahl von Beleidigungen gegen die eingesetzten Beamten. Aufgrund seines hohen Alkoholpegels wurde eine Blutentnahme angeordnet. Gegen den Mann wurden mehrere Anzeigen wegen Sachbeschädigung, Widerstandes sowie tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte erstattet.
Gegen 01:40 Uhr wurde ein Brand an einem Carport in der Waldackerstraße gemeldet, der sich auf die Fassade eines angrenzenden Wohnhauses ausbreitete. Das im Carport abgestellte Fahrzeug wurde durch das Feuer stark beschädigt. Die Einsatzkräfte bekämpften den Brand zügig und verhinderten, dass die Flammen in das Gebäude eindringen konnten. Verletzt wurde niemand. Der entstandene Sachschaden wird auf deutlich über 100.000 Euro geschätzt.
Die Kriminalpolizei Aschaffenburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Ob ein Feuerwerkskörper für den Brand verantwortlich sein könnte, ist Teil der laufenden Untersuchungen.
Obereisenheim
In der Neujahrsnacht um 1.48 Uhr wurde die Feuerwehr Volkach zusammen mit den Feuerwehren aus Obereisenheim, Untereisenheim, Wipfeld und Schwanfeld zu einem Einsatz nach Obereisenheim gerufen. Dort war es zu einem Zimmerbrand gekommen. Vor Ort brannte eine Waschmaschine, welche durch die örtlichen Feuerwehren unter Atemschutz gelöscht und ins Freie gebracht wurde. Für die Einsatzkräfte aus Volkach war ein Eingreifen nicht erforderlich.
Würzburg
Gegen 0.30 Uhr ging bei der Integrierten Leitstelle von Feuerwehr und Rettungsdienst eine Meldung über einen Balkonbrand in der Pariser Straße ein. Polizei und Feuerwehr trafen rasch am Einsatzort ein.
Beim Eintreffen bemerkten die Einsatzkräfte bereits dichte Rauchschwaden, die vom Balkon im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses aufstiegen. Das Feuer hatte sich inzwischen auch auf Teile der angrenzenden Wohnung ausgeweitet. Während der erfolgreichen Brandbekämpfung fanden die Rettungskräfte die 88-jährige Bewohnerin der betroffenen Wohnung. Sie war zu diesem Zeitpunkt bereits bewusstlos. Die Frau wurde ins Freie gebracht, vor Ort notärztlich versorgt und anschließend in eine Klinik transportiert.
Dort ist sie in der Nacht ihren Verletzungen erlegen. Weitere Bewohner wurden nicht verletzt. Der entstandene Sachschaden wird ersten Schätzungen zufolge auf einen unteren sechsstelligen Betrag beziffert.
Gegen 1 Uhr wurde ein weiterer Brand auf einem Balkon im siebten Stock eines Hochhauses in der Schwabenstraße gemeldet. Auch in diesem Fall war ein Feuerwerkskörper die Ursache für das Feuer auf dem Balkon, das anschließend auf einen Teil des angrenzenden Wohnraumes übergriff.
Die Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt. Der entstandene Sachschaden wird ersten Schätzungen zufolge auf einen Betrag im unteren sechsstelligen Bereich beziffert. Bislang gibt es keinerlei Hinweise auf den oder die Verursacher.
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Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.