Einige Supermärkte in Franken haben sich entschieden, zu Silvester kein Feuerwerk anzubieten. Darunter auch in Roth, wo der Edeka-Inhaber dafür auch persönliche Gründe anführt.
Während der diesjährige Verkaufsstart von Silvesterfeuerwerk am Montagmorgen mancherorts für lange Schlangen sorgte, suchen Kunden von Edeka Fischer in Roth vergeblich nach Böllern und Raketen. Wie Marktinhaber Florian Fischer gegenüber News5 berichtet, verzichtet er ganz bewusst auf den Verkauf von Feuerwerkskörpern. Im Gespräch erklärt er, was hinter der Maßnahme steckt.
Ihm gehe es um das Wohl der Tiere, um etwas gegen die Umweltverschmutzung und gegen die Überlastung der Rettungsdienste zu unternehmen. "Wir haben selber einen eigenen Hund, der zittert jedes Mal, sobald der erste Böller fliegt", erläutert er.
Edeka-Inhaber: Laute Musik soll Feuerwerk übertönen
An Silvester folgt Edeka-Inhaber Fischer einem festen Prozedere. Nach der letzten Runde Gassigehen mit dem Hund "sperren wir uns im Keller ein und versuchen dann, mit lauter Musik das Geböllere draußen zu übertönen."
Gegen 0 Uhr sei es selbstverständlich am schlimmsten. "Und dann versuchen wir es, so laut wie möglich zu drehen, dass der Hund eigentlich nichts mitbekommt." Darüber hinaus verdunkelten sie alle möglichen Stellen.
Als Inhaber eines Edeka-Marktes verkaufe er bereits seit vier Jahren kein Feuerwerk mehr: "Feuerwerk belastet unsere Umwelt, kann die Gesundheit von Menschen beeinträchtigen und bedeutet enormen Stress für Tiere – besonders für Haustiere und Wildtiere", heißt es in einem Instagram-Post des Marktes. Man wolle "Verantwortung übernehmen und ein Zeichen für mehr Rücksicht und Nachhaltigkeit setzen". Der Beitrag erhielt bis zum 29. Dezember 2025 knapp 42.000 Likes – ein Hinweis auf sehr breite Zustimmung von Nutzern.
"Ihr seid ein großes Vorbild": Viel Zustimmung zu Feuerwerksverzicht bei Rewe und Edeka
Auch andere Supermarktbetreiber in der Region Franken wollen zum Jahreswechsel ein Zeichen gegen Silvesterfeuerwerk setzen. Zu den Händlern, die auf den Verkauf von Feuerwerkskörpern verzichten, gehören neben Edeka Fischer in Roth auch die Rewe-Filialen Götzelmann in Gerolzhofen und Schwebheim sowie das "FFFrische Center Höchner" in Schweinfurt. Die Begründungen der Märkte fallen ähnlich aus: Tier- und Umweltschutz stehen im Vordergrund. Hundeprofi Martin Rütter hat indes einen unkonventionellen Tipp gegen Silvester-Stress bei den Tieren parat.
Auch das"FFFrische Center Höchner" kündigte bereits am 25. Dezember knapp an: "Kein Feuerwerks-Verkauf in allen Höchner-Märkten." In den Kommentarspalten der sozialen Medien überwiegen positive Reaktionen. "Das ist stark!", "Danke, ihr seid ein großes Vorbild" oder "Respekt. Sollten alle machen" lauten typische Rückmeldungen. Kritische Stimmen bleiben in der Minderheit, vereinzelt wird darauf hingewiesen, dass Feuerwerk dann eben anderswo gekauft werde.
Derweil zeigt ein Video von Feuerwerksverkauf im Raum Bamberg verrückte Szenen. Die Entscheidung der fränkischen Märkte reiht sich ein in eine bundesweite Debatte über Sinn und Unsinn privater Silvesterfeuerwerke. Neben Umwelt- und Tierschutzaspekten spielen auch Gesundheitsgefahren durch Feinstaub und Verletzungsrisiken eine Rolle in der seit Jahren immer wieder aufflammenden Diskussion.
Wie wir künstliche Intelligenz einsetzen
Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.
Sehr geehrter Herr Fischer, endlich jemand, der gegen diesen Wahnsinn etwas unternimmt. Würde ich nicht so weit weg wohnen (Leipzig), würde ich nur noch bei Ihnen einkaufen. Bereits heute morgen hat in Leipzig ein 16-jähriges Mädchen 2 Finger durch nicht zugelassene Böller verloren. Um Mitternacht wird wieder Ausnahmezustand sein. Schön ist anders! Im Namen unseres Hundes soll ich Ihnen auch noch ein dickes Dankeschön ausrichten, die vielen Wildtiere schließen sich bestimmt an. Guten Rutsch.
naklardoch
@Bamberger1961: Nun, Sie dürfen doch bei Christian Riedmayer einkaufen, der Laden entspricht anscheinend eher Ihrer Gesinnung.
Noch ein kleiner Tipp: Wenn ich fränkisches Bier kaufen will, gehe ich nicht zum Chinesen, auch, wenn mir das keiner vorschreibt!
JGMeman
@Bamberger1961: „Supermärkte sollen ihren Kunden nicht vorschreiben, was sie kaufen, wen sie wählen oder was sie denken.“
Sie sollten Supermärkten nicht vorschreiben, was sie ins Sortiment nehmen und was nicht. Das entscheiden die Marktleiter ganz einfach für sich und es ist gar nicht so politisch, wie sie es inszenieren: Man spart sich die aufwendige gesicherte Lagerung, die Sonderverkaufsfläche, etc.
Was das mit „vorschreiben“ von „wählen“ oder „denken“ zu tun hat, erschließt sich wahrscheinlich nur Ihnen.
Bamberger1961
Supermärkte sollen ihren Kunden nicht vorschreiben, was sie kaufen, wen sie wählen oder was sie denken. Wenn ein Unternehmen das trotzdem macht, akzeptiere ich diese Entscheidung – aber ich gehe dann einfach woanders einkaufen. Ich finde nicht, dass jeder Lebensbereich politisch sein muss.
Sehr geehrter Herr Fischer, endlich jemand, der gegen diesen Wahnsinn etwas unternimmt. Würde ich nicht so weit weg wohnen (Leipzig), würde ich nur noch bei Ihnen einkaufen. Bereits heute morgen hat in Leipzig ein 16-jähriges Mädchen 2 Finger durch nicht zugelassene Böller verloren. Um Mitternacht wird wieder Ausnahmezustand sein. Schön ist anders! Im Namen unseres Hundes soll ich Ihnen auch noch ein dickes Dankeschön ausrichten, die vielen Wildtiere schließen sich bestimmt an. Guten Rutsch.
@Bamberger1961: Nun, Sie dürfen doch bei Christian Riedmayer einkaufen, der Laden entspricht anscheinend eher Ihrer Gesinnung.
Noch ein kleiner Tipp: Wenn ich fränkisches Bier kaufen will, gehe ich nicht zum Chinesen, auch, wenn mir das keiner vorschreibt!
@Bamberger1961: „Supermärkte sollen ihren Kunden nicht vorschreiben, was sie kaufen, wen sie wählen oder was sie denken.“
Sie sollten Supermärkten nicht vorschreiben, was sie ins Sortiment nehmen und was nicht. Das entscheiden die Marktleiter ganz einfach für sich und es ist gar nicht so politisch, wie sie es inszenieren: Man spart sich die aufwendige gesicherte Lagerung, die Sonderverkaufsfläche, etc.
Was das mit „vorschreiben“ von „wählen“ oder „denken“ zu tun hat, erschließt sich wahrscheinlich nur Ihnen.
Supermärkte sollen ihren Kunden nicht vorschreiben, was sie kaufen, wen sie wählen oder was sie denken. Wenn ein Unternehmen das trotzdem macht, akzeptiere ich diese Entscheidung – aber ich gehe dann einfach woanders einkaufen. Ich finde nicht, dass jeder Lebensbereich politisch sein muss.
sehr vernünftig, danke! 👍