Sehr ruhig verlief die Silvesternacht im Raum Bamberg. Während es etwa in Weismain, Forchheim oder Münchberg zu Bränden in Folge von Feuerwerksraketen kam, blieben Stadt und Landkreis von derlei verschont.

Die Bürger hielten sich größtenteils an die zwischen 21 und 5 Uhr geltende Ausgangssperre und feierten den Jahreswechsel stattdessen zu Hause - was wohl auch dem starken Polizeiaufgebot geschuldet war. Und wer doch unterwegs war und keinen triftigen Grund dafür nennen konnte, muss nun mit einer Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz rechnen.

Silvester: In Gaustadt weht eine Hakenkreuzfahne

Gar ein Strafverfahren kommt auf jenen Radler im Bereich der Heiliggrabstraße zu, der versuchte, sich einer Kontrolle zu entziehen. Als er schließlich angehalten werden konnte, stellte sich schnell heraus, weswegen er flüchtete. Er hatte eine größere Menge an Betäubungsmitteln bei sich.

Strafrechtlich verantworten muss sich auch jener 32-Jährige, der nach Mitternacht auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses in Gaustadt eine Flagge mit einem Hakenkreuz aufhing. Nachbarn alarmierten daraufhin die Bamberger Polizei.

In Mittelfranken fiel die Bilanz der Polizei positiv aus. Auffällig ist allerdings, wie viele Ruhestörungen gemeldet wurden.