Nachdem die Turnhalle nun fertig ist, steht jetzt die Generalsanierung der Gebäude Bambergs "Blauer Schule" an. Diese wurde europaweit ausgeschrieben.
Nach der Turnhalle sind jetzt die Schulgebäude dran: Bei den Graf-Stauffenberg-Schulen wird in den nächsten Jahren die lang ersehnte Generalsanierung umgesetzt. Wie die Stadt Bamberg berichtet, gab dafür der Finanzsenat des Stadtrats mit einstimmiger Mehrheit am Dienstag schließlich Grünes Licht.
„Mit der Ertüchtigung der Blauen Schule setzen wir einen weiteren und erfolgreichen Meilenstein bei den gerade laufenden Schulsanierungen in Bamberg und sichern damit nachhaltig Bamberg als Bildungsstandort mit einem breiten Angebot“, freut sich Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) die guten Nachrichten für die Bamberger Real- und Wirtschaftsschule.
Die notwendigen Verfahren für die Vergabe der Objekt- und Fachplanungsleistungen wurden bereits nach einem Beschluss des Stadtrats im April 2021 von der Verwaltung angestoßen und Angebote für die Begleitung des Verfahrens durch ein externes Büro eingeholt. Nun beauftragte der Finanzsenat die Verwaltung, die Planungsleistungen mit der Aufgabe der Generalsanierung nach aktuellem schulaufsichtlichen Raumprogramm als europaweites Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb auszuschreiben und die ersten Planungsphasen zu vergeben. In den ersten Planungsphasen werden auch die Bau-Umsetzung in Abschnitten geprüft und die exakten Ausweichflächen ermittelt.
Die Graf-Stauffenberg-Schulen wurden im Jahr 1972 gebaut.
Die drei Jahre dauernde Generalsanierung der Schulturnhalle für knapp 14 Millionen Euro war erst in diesem Sommer abgeschlossen worden.
Warum glaubt man immer noch europaweite Ausschreibungen sind der Schlüssel für gute, nachhaltige und umweltverträgliche Bauprojekte? Alle solche Projekte sind am Ende teuerer, enden oft in juristischen Auseinandersetzungen und bedeuten logistische Aufwendungen die die CO2 Bilanz völlig ad absurdum führen. Man fragt sich wann diese EU-Bürokraten endlich aufwachen und realistisch zu denken beginnen. Schulbauten zum Beispiel, sind eine lokale Aufgabe, somit sollten auch lokale Firmen mit ihren lokalen Mitarbeitern davon den Nutzen haben. Zusätzlich entsteht eine Lokalbindung und ein Verantwortungsbewusstsein für die Region. Und wesentlich schneller lassen sich die Projekte außerdem umsetzen. Aber diese Erkenntnis kommt wahrscheinlich erst wenn wieder mal alles den Bach hinunter gegangen ist.
ich sehe den Murks tagtäglich vor meinem Fenster an der "sanierten" Martinsschule
Die Schule sieht aus wie ein Lost-Place, unglaublich.
Hätte es sich hierbei um ein Verwaltungsgebäude gehandelt, welches die feinen Mitarbeiter der Stadt beherbergt, wäre es sicher nie soweit gekommen. Da hätte man sicher schon vor zwanzig Jahren was unternommen.
Gehört alles abgerissen und neu gebaut ..Architektonisch an die Zeit angepasst
Warum glaubt man immer noch europaweite Ausschreibungen sind der Schlüssel für gute, nachhaltige und umweltverträgliche Bauprojekte? Alle solche Projekte sind am Ende teuerer, enden oft in juristischen Auseinandersetzungen und bedeuten logistische Aufwendungen die die CO2 Bilanz völlig ad absurdum führen. Man fragt sich wann diese EU-Bürokraten endlich aufwachen und realistisch zu denken beginnen. Schulbauten zum Beispiel, sind eine lokale Aufgabe, somit sollten auch lokale Firmen mit ihren lokalen Mitarbeitern davon den Nutzen haben. Zusätzlich entsteht eine Lokalbindung und ein Verantwortungsbewusstsein für die Region. Und wesentlich schneller lassen sich die Projekte außerdem umsetzen. Aber diese Erkenntnis kommt wahrscheinlich erst wenn wieder mal alles den Bach hinunter gegangen ist.