FC Fuchsstadt - FC Coburg (Samstag, 16 Uhr)

Am vierten Spieltag der Landesliga Nordwest kommt es leicht unerwartet zum Spitzenspiel auf dem Kohlenberg, schließlich treffen zwei verlustpunktfreie Teams aufeinander. "Dass wir dazu gehören, ist natürlich erfreulich", meint Fuchsstadts Coach Martin Halbig, der nach überstandener Corona-Infektion wieder auf der Bank Platz nehmen wird. Den Gegner hat er schon vor Saisonbeginn als "persönlichen Geheimfavoriten" bezeichnet.

Gerade die Mittelfeldreihe mit Eric Heinze, Aykut Civelek und Tayfun Özdemir, die alle schon höherklassiger gespielt haben, schätzt Fuchsstadts Trainer als spielerisch sehr stark und torgefährlich ein. Civelek führt mit fünf Treffern die Liga-Torjägerliste an. Überhaupt sind die Oberfranken offensivstark, 16 Treffer in drei Partien sind ein Wort. Allerdings scheint die Abwehr anfällig zu sein angesichts der bislang acht Gegentreffer, während die "Füchse" diesbezüglich noch keinen Einschlag zu verzeichnen hatten - aktuell ein Alleinstellungsmerkmal in der Liga.

"Wir wollen natürlich auch in dieser Begegnung unser Tor sauber halten, dann wäre zumindest ein Punktgewinn sicher, was unsere Ausgangsbasis für die nächsten Spiele weiter verbessern würde", so Halbig. Dieser setzt also vermutlich auf eine verstärkte Defensive, in der Michael Emmer aus beruflichen Gründen fehlen wird. Nicht einsatzfähig ist auch Max Petrunin (Zerrung), ein Fragezeichen steht hinter Christoph Schmidt. Wiedergenesen ist dagegen Steffen Schmidt, der Routinier könnte zum Störfaktor der gegnerischen Mittelfeldreihe werden.

Ansonsten sind beim Gastgeber alle Mann an Bord, "worüber ich staune, denn normalerweise fehlen mir Anfang August Urlauber", so Halbig. "Wir laufen jedenfalls mit Selbstbewusstsein auf, unterschätzen die Schützlinge von Lars Müller auf keinen Fall und freuen uns auf ein gutes Spiel mit einem hoffentlich positiven Ergebnis", hofft Halbig.