TSV Eßleben - FV Rannungen (Dienstag, 18.30 Uhr)

Eine nicht leicht zu bewältigende Aufgabe erwartet die Mannen von Benjamin Kaufmann, wenn sie zum ersten Relegationsspiel beim Schweinfurter Kreisligisten in Eßleben auflaufen. Denn die Gastgeber, die erst am vorletzten Spieltag nach der 1:4-Niederlage beim TSV Grettstadt den Anschluss an den Meister TSV Abtswind II verloren, gelten als spiel- und kampfstarkes Team. Für ein hohes spielerisches Niveau sorgen insbesondere die beiden Spielertrainer Dominik Seufert und Jullian Göbel, die zu Saisonbeginn von höherklassigen Teams zum TSV gewechselt sind und gleich für einen sportlichen Aufschwung gesorgt haben.

Der 31-jährige Seufert ist ein klassischer Stoßstürmer, rettete mit seinen vielen Toren lange Jahre den SV/ DJK Unterspiesheim vor dem Abstieg aus der Bezirksliga. Die Fäden eher im Mittelfeld zieht Julian Göbel, der in der Saison 20/21 seinen Heimatverein FC Gerolzhofen Richtung ASV Rimpar verließ, um sich dann zu Beginn dieser Runde den Eßlebenern anzuschließen. Neben diesen beiden Akteuren sollte sich die FV-Deckung unbedingt auf Michael Schug fokussieren, der es in der laufenden Saison bisher auf 18 Treffer gebracht hat. Die Devise der Rannunger kann also nur heißen, erst einmal einen Rückstand verhindern. "Im Prinzip wollen wir uns eine gute Ausgangsbasis für das Rückspiel am Freitagabend schaffen", so Kaufmann.

Dieser dürfte möglichen "Spionen" des Gegners beim letzten Heimspiel (4:1 gegen Bad Königshofen) kaum neue Erkenntnisse verschafft haben, denn es wurden etliche Stammkräfte geschont. Zu nennen wären da Keeper Florian Erhard, die Verteidiger Maximilian Bindrim und Lukas Englert, die Mittelfeldakteure Marcello Weigand und Martin Herbig sowie die Stürmer Andre Wetterich und Peter Hahn. Der zur Verfügung stehende Kader beim FV ist jedenfalls so groß, dass der Trainer die Qual der Wahl bei der Aufstellung, die er im Vorfeld natürlich nicht verraten wollte, hat. Er erwartet jedenfalls ein intensives Spiel, vermutet eine offensive Gangart der Gastgeber, die sich mit dem Heimvorteil im Rücken einen komfortablen Vorsprung für das Rückspiel verschaffen wollen. "Das werden wir hoffentlich verhindern können, zumindest bei einem Unentschieden wären wir dann in der Vorderhand", so Kaufmann