Der Regionswegewart ist einer der Wegemanager der Region Saale-Sinn im Rhönklub und unterstützt neun Zweigvereine von Ostheim über Mellrichstadt bis nach Bad Königshofen sowie von Bad Neustadt/Saale, Bastheim und Unterwaldbehrungen bis nach Burgwallbach. Eine seiner Herausforderungen wird der Lückenschluss von Burgwallbach in Richtung Kreuzberg sein .

Zusammen mit dem Regionswegewart Robert Groß als Gesamtwegemanager für die Region Saale-Sinn wird bei der Wegemarkierung im Kontext der Ortsumgehung der B 279 bei Wegfurt weiteres Engagement notwendig, erklärt Regionalvorsitzender Konrad Tripp. Er dankte dem scheidenden Regionswegewart Ludwig Euring mit einer Urkunde, der mit den neun Zweigvereinswegewarten 422,5 Kilometer betreute, für seine große Einsatzbereitschaft. Insgesamt betreuten die Wegewarte der Region Saale-Sinn im vergangenen Jahr einschließlich der Extratouren 1349 Kilometer bei einem Aufwand von 1261 Stunden.

Großes Engagement

Aufgrund Eurings Engagement ist unter anderem der "Hohenröther Wanderweg" entstanden, auch war er bei der Gestaltung des Premiumwegs "Strahlunger" mit vielen Arbeitsstunden aktiv. Nach seiner Regionstätigkeit setzt sich Euring als Wegepate für den Pilgerweg "Via Romea" ein.

Sein Nachfolger Manfred Schreiner sei Tripp zufolge als ehemaliger Bauhofleiter der Stadt Mellrichstadt ein großer Gewinn, was Organisation, Koordination und gelungene Wegeführung angehe. Denn das Premiumwandern in der Rhön als besonders vielgestaltig und hochwertig anzubieten, sei vor allem dem Wegemangement von Rhönklub in Zusammenarbeit mit dem vom Naturpark und Biosphärenreservat Bayerische Rhön zu verdanken, erklärt der Regionsvorsitzende abschließend. Verabschiedet wurde Larissa Renninger, die Hauptwegewartin des Rhönklubs.