Bei der Johannisfeuer-Feier des "Sängerkranz Reichenbach" am 1. Juli 2013 konnten die Kinder Gasballone mit angehängten Antwortkarten steigen lassen. Der Wind hatte damals die bunten Ballons in Richtung Osten geblasen. Einige Antwort-Karten wurden auch von den Findern zurückgeschickt.

Fast vom Vieh gefressen

Nun allerdings kam noch ein Brief aus dem Käbschütztal (nahe Meissen) an den "Sängerkranz", der den Vorstand staunen ließ. Hatte doch dort jemand beim Vieh-Füttern am 16. April dieses Jahres in einem Heuballen die eingewickelte Karte gefunden und nun nach Reichenbach zurückgeschickt. Der Ballon hatte damals also seine Luftreise nach knapp 250 Kilometern in einer Wiese beendet, war bei der Heuernte mit in einen Ballen gepresst worden und hatte fast zwei Jahre dort verbracht, ehe er nun dem Vieh zum Fraß vorgeworfen wurde. Dank der Aufmerksamkeit eines Arbeiters wurde die Karte entdeckt und zurückgeschickt. Nun muss nur noch die kleine Mia gefunden werden, die damals den Luftballon samt Karte in den Abendhimmel hat steigen lassen.