. In der "Kleinen Galerie" im Begegnungsraum des Seniorenzentrums St. Elisabeth in Münnerstadt beschäftigt sich nun eine "Fotografische Puppenausstellung aus dem Lebenswerk der Käthe Kruse" mit dieser Thematik.
Der Künstler Horst Kreutz zeigt zahlreiche Fotos, die verdeutlichen, wie realistisch die Puppenbildnerin dabei zu Werke ging. Bei der Vernissage wusste Kreutz zudem viel aus dem Leben der Käthe Kruse zu berichten. Auch der Herstellungsprozess und die bei der Produktion verwendeten Materialien wurden erläutert. Er ging aber auch auf ihren pädagogischen Ansatz ein: "Ihr war es wichtig, dass die Kinder eine Beziehung zu ihren Puppen aufbauen können. Dies erreichte sie unter anderem damit, dass sie ihnen einen besonders realistischen Gesichtsausdruck verlieh", sagte der Künstler.
Der Tenor sei gewesen: liebhaben und umsorgen; das sollte die Kinder auch auf ihre Rolle im späteren Leben vorbereiten. "Wenn man die Bilder der Puppen von Weitem sieht, so sehen sie tatsächlich fast wie kleine Kinder aus", fasste Karl Beudert das Empfinden der zahlreichen Besucher zusammen. Wer die Ausstellung im Begegnungsraum des Seniorenzentrums St. Elisabeth in Münnerstadt sehen möchte, hat bis Ende April Gelegenheit dazu.