Die neue Gemeindereferentin der katholischen Pfarrei Münnerstadt kommt aus Ebenhausen. Ulrike Keßler wird die Nachfolge von Gisela Schuhmann antreten, die im vergangenen Jahr in die Pfarrei Salz gewechselt war. Ulrike Keßler freut sich auf ihre neue Aufgabe und ist gespannt auf ihre neue Gemeinde in Münnerstadt und den Stadtteilen Althausen, Brünn, Burghausen und Reichenbach.
Sie steht als Gemeindereferentin Stadtpfarrer Pater Markus Reis und Pater Rudolf Götz in der pastoralen Arbeit zur Seite. Er freue sich auf die Zusammenarbeit, betont Pater Markus Reis, und sei schon gespannt darauf. In einem Interview stellt sich Ulrike Keßler kurz vor und spricht über ihren Beruf, in dem sie als Gemeindereferentin ganz nah an den Menschen sein möchte.

Frau Keßler, Sie treten am 1. September ihre Stelle als Gemeindereferentin in Münnerstadt an. Wann und wie werden sie sich offiziell in ihrer neuen Pfarrei vorstellen können?
Ulrike Keßler: Die Einführung findet am Sonntag, 13. Sep. 2015 um 10:30 Uhr in der Pfarrkirche St. Maria Magdalena statt.
Welche Aufgaben werden beziehungsweise wollen Sie in Münnerstadt übernehmen?
Beim Klausurtag des Pastoralteams, im Herbst, werden die Aufgaben genau festgelegt.
Zur Zeit kann ich Schwerpunkte meiner zukünftigen Arbeit nennen: Erstkommunionkatechese, Familiengottesdienste, Kinderkirche, Gremienarbeit, Religionsunterricht.

Was ist Ihnen in der Gemeinde-Seelsorge besonders wichtig?
Die Begegnung mit Menschen in verschiedenen Lebensphasen. Die Arbeit miteinander - Mittendrin im Leben und im Glauben unterwegs zu sein.

Gibt es eine Botschaft oder ein Lebens/Glaubensmotto, welche (s) Sie den Gläubigen mit auf ihren Weg geben möchten?
Es gehört zu den Berufungen, das Evangelium von den Dächern zu rufen, nicht durch das Wort, sondern durch das Leben. (Charles de Foucauld) So wünsche ich der Gemeinde ein Leben aus dem Glauben an Gottes Wort, als lebendige Gemeinde, so bunt und vielfältig wie die Menschen - die in ihr Leben und Wirken. Ich freue mich auf meine neue Aufgabe in der Pfarrei Münnerstadt.
Schön wäre jetzt noch, wenn Sie uns jetzt noch kurz ein paar persönliche Einblicke geben könnten.
Mein Name ist Ulrike Keßler, ich bin 51 Jahre alt und lebe mit meiner Familie in Ebenhausen. Ich bin Mutter von vier erwachsenen Kindern, dazu kommen zwei Schwiegerkinder und vier Enkelkinder.
Seit 2001, bis jetzt, bin ich als Gemeindereferentin hauptamtlich in der Pfarreiengemeinschaft St. Jakobus Poppenhausen im Dienst.