Daniel Wehner hatte im Vorjahr die Idee, Eltern bei der Geburt eines Kindes einen Baum für den eigenen Garten zu schenken.

Wer über keine eigene Fläche verfügt, hat die Möglichkeit, den Baum auf einem Gemeindegrundstück zu pflanzen. Er muss dort aber auch entsprechend gepflegt, das heißt, zumindest in den ersten Jahren gewässert werden. Auch die notwendigen Rückschnitte und Pflegearbeiten obliegt der Familie. Natürlich stehe ihnen dann auch die Ernte zur Verfügung. Eine entsprechende Tafel werde angebracht, damit es zu keinen Verwechslungen komme, versicherte Wehner.

Äpfel, Birnen, Süßkirsche, Mirabellen und Zwetschgen

Die Idee kam schon im vorigen Jahr bei den Eltern sehr gut an und konnte daher in 2021 fortgeführt werden. Äpfel, Birnen, Süßkirsche, Mirabellen und Zwetschgen wählten die Eltern aus. Ausschließlich Halbstämme wurden ausgegeben, einschließlich Pflanzmaterial und Verbissschutz.

Mit der Idee möchte Daniel Wehner die neuen Erdenbürger begrüßen und gleichzeitig die Verbindung zur Region, der Heimat und Natur stärken. Schon im vorigen Jahr sagte er: "Ein Mann soll in seinem Leben einen Baum pflanzen, ein Haus bauen und ein Kind zeugen." Zumindest die Sache mit dem Baum unterstütze die Gemeinde nun ganz praktisch.

Schöne und auch lehrreiche Erfahrung

Wehner, der selbst für seine Kinder Bäume pflanze, sieht darin eine Bereicherung für eine erfüllte Kindheit auf dem Land. Einen eigenen Baum zu haben, ihn zu hegen und zu pflegen und Früchte ernten zu können, sei eine schöne und auch lehrreiche Erfahrung. Zudem möchte er an die alte Tradition des Streuobstes in der Gemeinde erinnern und ein Beitrag zur Biodiversität leisten.