Die Versammlung fand vor dem "Lockdown" statt.

Knauer, der dem Verband seit 20 Jahren vorsteht, appellierte an die Bundesregierung, sich bei der Europäischen Union und den Vereinten Nationen dafür einzusetzen, dass die Veranlasser für Vertreibungsverbrechen sich künftig vor dem Internationalen Gerichtshof verantworten müssen. Es sei erschreckend, dass sich gegenwärtig fünf Mal so viele Menschen weltweit auf der Flucht befinden wie am Ende des Zweiten Weltkrieges.

Durch die Neuwahlen hat sich der Landesvorstand erheblich verjüngt. Zudem gehören statt bisher einer nunmehr fünf Frauen diesem an, darunter zwei als stellvertretende Landesvorsitzende. Ursprünglich war die Landesversammlung mit Neuwahlen fürs Frühjahr geplant, musste aber auf Grund der Corona-Pandemie verschoben werden. Die Veranstaltung verlief harmonisch und zeigt, dass der BdV-Landesverband auch 60 Jahre nach seiner Gründung noch immer für die Vertretung der Interessen der Vertriebenen, Aussiedler und Spätaussiedler von größter Bedeutung ist.