Was ist denn mit dem Apfelbaum passiert? Wer hat ihn denn gefällt? Interessiert bleiben die Mädchen und Jungen stehen. Dann entdecken sie Zahnspuren am Baum. Die Erzieherinnen wissen gleich Bescheid: Hier handelt es sich um die Arbeit eines Bibers. Da staunen die Kleinen nicht schlecht.
Um der Sache auf den Grund zu gehen, holen sich die Kinder Sachbücher, Bildbände und andere Informationen rund um den Biber.
Als Fachmann wird außerdem Claus Schenk von der Naturschutzgruppe hinzu geholt. Er kann den Spösslingen sogar das besondere Gebiss des Nagers präsentieren.
Sofort geht es dann wieder an die Thulba. Dort entdecken die Mädchen und Jungen auch die Biberrutsche, über die das Pelztier ins Wasser gelangt. "Das Gebiet des Nagers erstreckt sich die Thulba entlang bis zur Wasserskianlage sowie flussaufwärts bis zur Reither Mühle", erklärt Claus Schenk. Dort haben die Tiere bereits einen Riesendamm gebaut.

In der Dämmerung aktiv

Zusammen mit dem Experten vom Naturschutz finden die Kinder auch den Eingang zum Biberbau. Zu sehen ist von ihm leider nichts, nur seine Spuren. "Er ist nämlich ein Dämmerungstier und daher tagsüberso gut wie nie zu sehen", erläuterte Schenk. Jetzt freuen sich die Kinder auf den demnächst geplanten Ausflug in die Kita in Bad Bocklet. Dort hat der Bund Naturschutz einen begehbaren Biberbau geschaffen.