Thomas Hornung hat gute Nachrichten von der Kanal-Großbaustelle zwischen Amtsgericht und Theater. Bis zum Rakoczy-Fest (Freitag 26. bis Sonntag 28. Juli), sollen die Löcher in der Von-Hessing-Straße und die große Baugrube vor der Stadtpfarrkirche verschwunden sein. "Das Ziel erreichen wir", gibt sich der städtische Tiefbauchef zuversichtlich. Damit der Eingang zur Innenstadt frei wird und das Rakoczy-Fest unbehindert stattfinden kann, werden teilweise auch Samstagsschichten eingelegt. "Wir müssen es schaffen. Das wird jetzt auch für die Leute der Baufirma hart", sagt Hornung.

Der Rückbau an der Baugrube vor der Kirche ist erfolgt. Das Loch wurde mit Schotter zugeschüttet und wird provisorisch asphaltiert. Jetzt werde erst einmal überall nur die Tragschicht und nicht die Deckschicht eingebaut. "Damit es ordentlich belaufbar ist", erläutert Hornung. Nach dem Rakoczyfest wird die Grube jedoch nochmals geöffnet, um die abschließenden Arbeiten vorzunehmen. Beispielsweise benötigt die Stadtpfarrkirche noch einen Abwasser- und Regenwasseranschluss. Ebenfalls nach dem Stadtfest wird der Gehsteig vom Kupsch-Markt bis zum Feuerturm aufgerissen, um dort die letzten Sparten wie Glasfaserkabel und Stromleitungen, zu verlegen.

Mit Hochdruck

Aktuell konzentrieren sich die Arbeiten auf den Gehsteigbereich vor dem Landratsamt, wo ebenfalls Gas-, Strom und Kommunikationsleitungen unter die Erde kommen. Hornung: "Da sind wir mit Hochdruck dran." Auch an der Amtsgerichtskreuzung werden fieberhaft Bordstein- und Pflasterarbeiten ausgeführt. Dafür rückt laut Hornung sogar ein zusätzlicher Arbeitstrupp an.

Hornung weist darauf hin, dass die Baueinrichtungen am Amtsgericht und vor der Kirche auch während des Stadtfestes stehen bleiben. Des Weiteren bleibt der Bereich der Maxstraße zwischen Hemmerich- und Von-Hessing-Straße planmäßig gesperrt. Der historische Festumzug, wird deshalb über die Salinenstraße umgeleitet. Auch die Amtsgerichtskreuzung bleibt während des Rakoczy-Wochenendes gesperrt, die Verkehrsführung erfolgt wie bisher über den Tattersall-Parkplatz.