Das Zentrum dieses umtriebigen Vereins ist Vorsitzender Heinz Steidle, der sich mit seinen 72 Jahren erneut zur Wiederwahl stellte. Wobei schon vor der Abstimmungsfrage die Hände der knapp 100 Teilnehmer in die Höhe schnellten. Einstimmig lautete deshalb auch das Ergebnis - und dieses Votum galt nicht nur für den sechsköpfigen Vorstand, sondern auch für die 17 Beiräte sowie Ehrenrat und Kassenprüfer.
Nur eine Veränderung gab es bei den Ämtern, und die soll die Zukunft des Vereins sichern: Anstelle des bisherigen 2. Vorsitzenden Erwin Hippler, der dieses Amt 15 Jahre ausfüllte und nun in den Beirat gewechselt hat, wurde Bernd Eisenmann gewählt. Der 65-Jährige aus Bad Kissingen, soll die Geschicke des Vereins leiten, wenn sich Heinz Steidle im Laufe seiner dreijährigen Amtszeit zurückzieht.
Es soll ein fließender Übergang werden und der hängt von der geplanten Umgestaltung der Bad Kissinger Hütte ab. "Wenn der Umbau abgeschlossen ist und alles ist auf einem guten Weg, dann ziehe ich mich zurück", erklärte Heinz Steidle den Mitgliedern. In der Zwischenzeit "lernt" Bernd Eisenmann die Strukturen und Abläufe der Sektion kennen, der von sich sagt: "Ich war immer mit dem Gebirge verbunden, hatte aber immer zu wenig Zeit. Ich freue mich auf das Kommende."
Auf einen Umbruch - so könnte man die kommende Zeit benennen - wurde der Verein im Rahmen der Mitgliederversammlung eingestellt. Teils schon vollzogen, teils angekündigt. So war - wie 3. Vorsitzender Heiko Glöckler berichtete - ein Jahr lang ein "Zukunfts-Arbeitskreis" tätig, der diesen Umbruch begleiten sollte. Teils mit Erfolg, wenn man an Bernd Eisenmann denkt, teils stehen noch Aufgaben an. So hat auch Edi Hahn, seit 30 Jahren Schatzmeister, nach der kommenden Amtsperiode seinen Rückzug angekündigt. Noch ein Schwergewicht, das ersetzt werden muss. Bernd Eisenmann berichtete im Übrigen von einem sicheren Geldvermögen, das den Um- und Ausbau der Bad Kissinger Hütte in Höhe von 400 000 Euro ermöglicht.
Im Rahmen der Baumaßnahmen, so "Hüttenwart" Erich Lehenbauer, erfolgen eine Umstrukturierung im Bereich der Pächter-/Mitarbeiterwohnung, Investitionen in den Brandschutz, eine Modernisierung der sanitären Anlagen und ein kubusförmiger Anbau mit neuen Zimmern. Insgesamt bleibt die Bettenkapazität mit ca. 70 Betten erhalten. Nach dem Umbau könnte man mit erhöhten Einnahmen rechnen, während des Umbaus werden diese sinken. Zurückgestellt wurde aufgrund einer ungeklärten Situation der Umbau der Seilbahn in eine Werksverkehrsbahn.
Genehmigt wurde eine Änderung bei den Mitgliedsbeiträgen. Diese wurden moderat erhöht, weil der Abführungsbeitrag an den Hauptverein ab 2014 steigen wird; zudem wurde ein gesonderter Beitrag für Menschen mit Behinderung eingefügt.
Ausführlich war der Bericht von Robert Wolf, der als Sportreferent auch für die Kletterhalle verantwortlich ist. "Mehr Besucher, wenige Einnahmen", war sein Fazit und als Grund nannte er den steigenden Mitgliederzuwachs.