Jesus erleben? Das geht doch gar nicht! Oder doch?! Knapp 20 Konfirmanden aus den Kirchengemeinden Hammelburg und Dittlofsroda jedenfalls setzten sich beim KonfiCastle auf der Burg Wernfels ganz intensiv mit Jesus auseinander; und sie ließen sich spürbar anstecken von seiner Liebe und Gemeinschaft. "Super Klasse" und "richtig cool" sei es gewesen, berichten sie hinter. "Nur viel zu kurz." Etliche von ihnen wollen die Konfirmandenarbeit in ihrer Heimatgemeinde bereits ab Herbst unterstützen.
Die vier Tage vergingen wie im Flug. Kein Wunder, erlebte die Gruppe unter Pfarrer Robert Augustin doch ein ebenso abwechslungsreiches wie intensives Programm, für das CVJM-Landessekretär Daniel Gass zusammen mit Missio-Point-Sekretärin Dorothea Bohner gemeinsam mit rund 80 Mitarbeitern aus ganz Bayern verantwortlich zeichneten. Im Mittelpunkt dabei immer: Die Beziehungsanfrage von Jesus - hineingestellt in die aktuelle Lebenswelt der Jugendlichen.
Dabei wechselten Spiel, Spaß und Gemeinschaft mit Bibel- und Gesprächsangeboten ab, aber auch mit Gottesdiensten und jugendgerechter Verkündigung in Form von "Power houres". Da wurde deutlich, dass die Bibel kein bloßes Geschichtsbuch ist und die Botschaft von Jesus Christus mitten hineinreicht in in das Leben jedes Einzelnen. "Du musst Jesus in dein Herz lassen", sagt Daniel Gass und erzählt, wie Jesus auch sein Leben verändert hat. Und die insgesamt rund 180 Teenager lauschten den Worten mit kaum für möglich gehaltener Stille.

Bei dir bleiben...

Zwischen den Predigten und Anspielen sangen und spielten J"Release Date". Mit eingängigen Rhythmen und Liedern erzählten auch sie von Gott, dem man alle Sorgen hinwerfen könne, der einen begleitet und stützt. "Bei dir bleiben", so ein Liedtitel, wünschten sie sich, und die Konfis sangen mit. Erst zaghaft, bald aber begeistert und aus vollen Kehlen. Dass die Bandmitglieder immer wieder offen für Gespräche und Fragen insbesondere der Hammelburger Konfirmanden waren, tat ein Übriges zu der wachsenden Begeisterung.
Und dann war da noch Karsten Strohhäcker "Mr. Joy", der mit seinen Tricks für Stimmung in der Festhalle der CVJM-Burg sorgte. Auch er zeigte aber nicht nur Kunststücke, sondern erzählte, ganz natürlich, auch während einer Jonglagenummer, von Jesus. "Ich ich kein Zauberer", sagte er immer wieder. Aber Gott tut Wunder.

Zukunftswerkstatt

Mit jedem Tag lernten die Konfirmanden Jesus auf diese Weise ein Stück besser kennen, um sich in der Zukunftswerkstatt dann Gedanken zu machen, wie ihre eigene Gemeinde für Jugendliche attraktiver werden könnte, und wie sie selbst dazu beitragen können. Aus den Konfijahrgängen der beiden zurückliegenden waren aus dieser Zukunftswertkstatt etliche Ideen hervorgegangen, die in eine eigene Band, einen Jugendkreis und Jugendgottesdienste mündeten. Auch diesmal regten die Jugendlichen weitere Treffen an, sie wünschten sich moderne Lieder im Gottesdienst und begeisterten sich für die Idee, als Jugendliche mitzuhelfen und für ihre Freunde jugendgerechte Gottesdienste mitzugestalten. "Die Gemeinde soll für alle offen sein, für jung und alt", lautete ihre Botschaft.
Ein Schritt in diese Richtung könnte der gemeinsam von Kirchengemeinde und CVJM geplante Filmgottesdienst sein, der am Sonntag, 8. Februar, ab 17 Uhr im Evang. Gemeindehaus in Hammelburger stattfindet. Gut möglich, dass die jugendlichen dort mit ähnlicher Begeisterung Loblieder auf Jesus singen werden und gemeinsam beten.