Grundsätzlich habe die Stadt ein gutes Parkraum-Angebot, auch die Nähe der Stellflächen zum Zentrum sei positiv, meinte Konversionsmanagerin Cordula Kuhlmann. Verbessert werden könne die Information der Pkw-Fahrer durch ein beschildertes Parkleitsystem. Dieses sollte drei Bausteine umfassen: 1. Parkplätze außerhalb der Altstadt, 2. Kurzzeitparken in der Innenstadt, 3. Anliegerparken in der Innenstadt.

Ihr Kollege Matthias Endres stellte ein System vor, das sich an dem Konzept von Lohr orientiert. Demnach bekommen die einzelnen Bereiche verschiedene Grundfarben, abhängig von den Konditionen, zu denen sie genutzt werden können. Rot steht für gebührenpflichtige Kurzzeitparkplätze, Blau bedeutet Stellflächen mit Nutzung der Parkscheibe und Grün für zeitlich unbegrenzte, kostenlose Plätze.


Gesamtkosten: 4500 Euro

"Ein Plan sollte an den Info-Tafeln des Tourismusvereins zu finden sein. Zum Download kann er auch auf die Homepage der Stadt gestellt werden", erläuterte Endres. Die Gesamtkosten bezifferte er auf rund 4500 Euro, einschließlich einer neuen, modernen Beschilderung mit Zusatzinformationen.

Alexander Stolz (CBB) sprach sich dafür aus, auf den Schildern die Gehzeit bis zur Innenstadt in Minuten anzugeben. Auch sei der Fußweg zum Zentrum vom Bleichrasen aus derzeit schlecht ausgeschildert. Vielleicht lasse sich dieses Manko auch gleich beheben.

Gedruckte Pläne könnten in den Behörden und im Einzelhandel ausgelegt werden, führte Matthias Endres weiter aus. Christian Fenn (Junge Liste) hält gedruckte Pläne indes für wenig sinnvoll. "Wer sich einen Plan holen kann, der hat ja sein Auto bereits abgestellt", gab er zu bedenken und sprach sich für eine App fürs Handy aus.

Endres erläuterte, der Großteil der Kosten falle für die Gestaltung des Plans an, der Druck koste vielleicht um die 500 Euro. Seine Kollegin Cordula Kuhlmann meinte, dieses Projekt könnte die Stadt auch aus eigenen Mitteln finanzieren. Dennoch werde natürlich geklärt, ob es Fördermittel gebe.

Nach dem grundsätzlichen Einverständnis des Stadtrats soll noch heuer ein Feinkonzept erstellt werden, das dann dem Gremium zur Abstimmung vorgelegt wird.