"Euer neues Fahrzeug soll helfen Leben zu retten, es soll da sein, wenn Menschen Hilfe benötigen." Mit diesen Wünschen segnete der Schwärzelbacher Pfarrer Paul Kowol das neue Fahrzeug der BRK-Bereitschaft Wartmannsroth. Auch in seiner Predigt bezog sich der Geistliche beim Jubiläum zum 50-jährigen Bestehen der Bereitschaft auf die Nächstenliebe. "Für diesen jahrzehntelangen Dienst habt ihr den Menschen gedient und dafür gebührt euch Lob und Dank."

Bereitschaftsleiter Reinhold Schäfer griff diesen Dank auf. Die Teilnahme zahlreicher Verantwortlicher aus Politik, Wirtschaft und den Reihen des Roten Kreuzes, sowie zahlreicher Abordnungen der Vereine sah er als Wertschätzung für die Arbeit der Bereitschaft.Werner Dobmann ließ die vergangenen fünf Jahrzehnte Revue passieren. "Viele haben sich in diesen 50 Jahren verdient gemacht. Man kann sie nicht alle aufzählen, aber danken für das was sie geleistet haben, müssen wir." Besonders herausgehoben hat er den erst vor kurzem plötzlich verstorbenen Ehrenbereitschaftsleiter Helmut Wald. Über viele Jahre hat Wald die Bereitschaft zuverlässig geleitet.
Immer wieder stehen der Bereitschaft Menschen zur Seite, die die Bereitschaften schon Jahrzehnte unterstützen, würdigte BRK-Kreisvorsitzender Alexander Siebel die Verdienste der Aktiven. Diesen Einsatz könne man ihnen nicht hoch genug anrechnen.

"Wir haben, wie auch hier in Wartmannsroth, eine gute Vernetzung und eine tiefe Verwurzelung in unseren Ortschaften. Der Dienst am Nächsten ist bei uns keine leere Worthülse und das macht unser Ehrenamt aus", würdigte der stellvertretende Kreisvorsitzende und MdL Sandro Kirchner.

Blaulicht-Stuktur erhalten

Ihm pflichtete Bezirksrätin Karin Renner bei. "Unser Rotes Kreuz ist in der Gesellschaft fest verankert und aus der Hilfe bei Alt wie auch Jung nicht mehr wegzudenken." "Wir sind auf euren Schutz angewiesen", betontn Landrat Thomas Bold (CSU). Dabei bezog er auch die übrigen Rettungsorganisationen wie Feuerwehr und THW mit ein. "Es gilt diese "Blaulicht-Struktur" mit den vielen ehrenamtlichen Stunden zu erhalten, das ist auch das Ziel des Landkreises."

Zufrieden waren auch die beiden zuständigen Bürgermeister Jürgen Karle (Wartmannsroth) und Gotthard Schlereth (Oberthulba). Sie gratulierten zu den fünf Jahrzehnten und lobten das hervorragende Engagement. RK-Bezirksleiter Reimund Heini: "Was ihr in den fünf Jahrzehnten geschafft habt, ist beachtlich und das macht Spaß wenn man das so sehen kann."