"Die verbliebenen drei von ehemals fünf Plätzen werden inzwischen nur noch von Besuchern genutzt, die sich keinen PC beziehungsweise kein Internet daheim leisten können", schreibt Wengerter in der Beschlussvorlage. Bei den Nutzern handele es sich zum Beispiel um Hartz-IV-Empfänger und Asylbewerber sowie einige Touristen.

"Grundversorgung für Bürger"

Das Internet sei eine der wichtigsten Informationsressourcen geworden, argumentiert die Diplom-Bibliothekarin. Auch viele private und geschäftliche Kontakte sowie die Erledigung von Behördengängen seien ohne die Nutzung des Internets nicht mehr vorstellbar.
"Um ihrer Aufgabe der Grundversorgung mit Informationen für alle Bürger gerecht zu werden, sollte die Bibliothek einen entgeltfreien Internetzugang anbieten", argumentiert Karin Wengerter.
Ihren Vorschlag untermauerte die Leiterin der Einrichtung mit einer