Nur wenige der grob geschätzt 360 000 Untertanen lassen sich blicken, als Michaela Seufert auf Staatsbesuch in den Garten geht. Mit Rauchspender und Schutzkleidung ausgestattet, zieht die 35-Jährige einen Wabenrahmen aus dem Kasten, um dennoch einige ihrer Bienen zu zeigen. Wegen des Regens sind die meisten Flüge gestrichen. Die Tiere bleiben überwiegend in ihren Behausungen.

Das passt sogar ganz gut, wie Alexander Seufert erklärt. Denn so können sich die Bienen darauf konzentrieren, den Honig zu verarbeiten, ihn zu verdicken. "Honig sollte man ernten, wenn es geregnet hat", sagt Alexander Seufert. Und bei der Familie steht gerade die Erntezeit an. Damit wartet der größte Brocken Arbeit auf sie.