Dazu wurde der längst still gelegt Schulbrunnen umfunktioniert. Bis allerdings die Kräuter daraus sprießen konnten, war jede Menge Arbeit gefordert - von Schülern, Eltern und Lehrern.

Da mussten zunächst die alten Fliesen abgeklopft werden. "Da hatten wir, wie bei allen übrigen Arbeiten, sehr fleißige und engagierte Helfer. Dass der Brunnen ganz fachmännisch verputzt wurde, dafür waren die Eltern der Schüler verantwortlich", bemerkte Lehrerin Andrea Schäfer. Das Innenleben wurde zunächst mit einer Schlämmschicht abgedichtet. Darauf folgten zunächst eine Schotterschicht und eine Folie, bevor die Erde hineingegeben werden konnte.

Auf die Außenseite wurde ein Mosaik geklebt und verfugt. Dann wurde gepflanzt mit Ablegern von zu Hause, aber auch mit neu gekauften Pflanzen. Getöpferte Tonelemente wurden noch ganz zum Schluss als Verschönerung angebracht. Der ausgediente Brunnen übernimmt nicht nur eine schöne Funktion, sondern ist auch ein Hingucker geworden.

Dieses Projekt dient auch zur Bewerbung zur Umweltschule, wo es in zuallererst um Umweltschutz geht, aber auch um Bildung für nachhaltige Entwicklung.