Die diesjährige Wanderjahreröffnung des Rhönklub-Zweigvereins fand am 7. Juli am Gedenkstein auf dem Sodenberg statt. Traditionell geschieht das eigentlich am Dreikönigstag, dem 6. Januar. Allerdings hatten wegen Corona seit 21. Oktober 2020 keine Treffen und Wanderungen mehr stattfinden können, teilt der Rhönklub in Hammelburg in einer Pressemeldung mit.

Dafür brauchten die Teilnehmer erstmals keine Winterjacken und wurden bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen mit einem herrlichen Weitblick in die Rhön, den Spessart und den Steigerwald belohnt.

Trotz Einschränkungen 34 Wanderungen

Demzufolge war die Resonanz entsprechend hoch und die Teilnehmer freuten sich, altbekannte Gesichter erstmals seit langer Zeit wieder zu sehen und machten reichlich Gebrauch von der Möglichkeit, ihre Erlebnisse der vergangenen Monate auszutauschen.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Alfred Jeurink blickte dieser auf die Ereignisse seit der letzten Wanderjahreseröffnung am 6. Januar 2020 zurück.

So konnten trotz aller Umstände der Pandemie 34 Fußwanderungen mit 301 Kilometern sowie 21 Radwanderungen mit 1150 Kilometern durchgeführt werden, an denen insgesamt rund 1500 Mitglieder teilnahmen. Auch die traditionellen Wandertage in Lenggries sowie eine einwöchige Busreise in den Bayerischen Wald konnten noch stattfinden, so Jeurink.

Für das laufende Jahr haben 21 Wanderführer ihre Tourenvorschläge ausgearbeitet. Insgesamt sind bei einem weiterhin positiven Verlauf der Corona-Lage 30 Veranstaltungen geplant, unter denen besonders das Federweißenfest am 6. Oktober und die Adventsfeier am 27. November genannt werden.

Der Vorsitzende wies besonders darauf hin, dass für alle Veranstaltungen eine Anmeldung beim jeweiligen Wanderführer zwingend erforderlich ist. Die Termine gingen den Mitgliedern per Mail zu, und werden in der Presse und im Schaukasten veröffentlicht.

Zusätzlich findet bis Ende September jeden Dienstag um 17 Uhr eine Radwanderung mit Start am Schwimmbad in Hammelburg statt.

Hoffnung auf Wanderjahr

Zum Ende seiner Ausführungen bedankte sich Alfred Jeurink für die kooperative Zusammenarbeit innerhalb des Vorstandes in schweren Zeiten.

Mit einem "Frisch auf" ging es dann Richtung Obereschenbach, wo die Teilnehmenden in der Eschenbachhalle bereits von den Helfern der Vereinsgemeinschaft Obereschenbach erwartet wurden, die mit selbst gebackenem Kuchen oder deftigen Brotzeiten verwöhnten.

Dieser gelungene Auftakt gibt Anlass zur Hoffnung auf ein zwar kurzes aber abwechslungsreiches Wanderjahr, in dem wir die Schönheit unserer Heimat genießen, wo aber auch die sozialen Kontakte nicht zu kurz kommen sollen, heißt es weiter im Bericht des Rhönklubs.