"Wir fühlen uns hier sehr wohl und kommen immer wieder gerne hierher," fügte er an. Strahlender Sonnenschein begleitete am Sonntag die Schleppjagd der Frankenmeute rund um Bad Königshofen. Durch Wälder und über Felder ging es und letztendlich traf man sich wieder auf der Wiese bei Ipthausen zur abschließenden Schleppjagd vor Publikum. Ein Hingucker wie alle zwei Jahre waren die verschiedenen Trachten der Reiter aber auch die wuseligen Beagles.
Die Trompes-Franconiennes aus Adelsdorf und die Schanzer Perforce aus Ingolstadt hatten mit den Bläsern aus dem Raum Nürnberg zuvor auf das Ereignis eingestimmt.

Eine halbe Stunde erklang jagdliche Musik, bevor von zwei Seiten die Reiter mit den Hundemeuten zum Stelldichein am Markplatz einritten und bei strahlendem Sonnenschein ein prächtiges Bild boten. Vor allem die Stadt Bad Königshofen habe mit ihrem Bauhof enormes geleistet, damit die Meute-Schleppjagd auch durchgeführt werden konnte, sagte Präsident Jürgen Hoepffner in seiner Begrüßung. Der Präsident sprach aber auch die Bläsergruppen an, die aus München, Ingolstadt, Nürnberg und Aschaffenburg gekommen waren.

Bürgermeister Thomas Helbling freute sich sichtlich über den zahlreichen Besuch der Veranstaltung am Marktplatz, aber auch darüber, daß die Frankenmeute wieder nach Bad Königshofen gekommen ist. Erwähnt hat das Stadtoberhaupt Uwe Hochbrückner und Dr. med. vet. Armin Kirchdorfer, die die Jagdherrschaft inne hatten. Schon Traditionell schallte dann ein dreifaches Horrido auf die Stadt Bad Königshofen und einen guten Jagdverlauf über den Marktplatz, bevor die Jagdgesellschaft zur Jagd aufbrach.

Dabei gab es Anforderungen mit festen Hindernissen auf einer Strecke von rund 20 Kilometern. Der Nachmittag sah dann bei Ipthausen die sogenannte Abschlußschleppe (Halali) vor. Hier war es ein imposantes Bild, als die Jagdgesellschaft, die Hundemeute voraus, über Wiesen und Gräben an der Wallfahrtskirche vorbei preschte, die Pferde Hindernisse übersprangen und man gemeinsam zum Currée auf den Marktplatz ritt. Dort bekam die Beaglemeute ihren verdienten Pansen, die Reiter wiederum einen Strauß aus Eichenlaub. "Es war eine Super Veranstaltung und wir freuen uns schon auf das kommende Jahr," sagte Präsident Jürgen Hoepffner.