Bürgermeister Ernst Stross (SPD) bestätigte bei der jüngsten Stadtratssitzung auf Anfrage seines Stellvertreters Reimar Glückler (CBB), dass es einen Ortstermin mit den betroffenen Parteien und Matthias Wacker vom Staatlichen Bauamt Schweinfurt gegeben habe. Ziel sei gewesen, einen Kompromiss zwischen den unterschiedlichen Interessen zu finden.

Stadtbaumeister Detlef Mohr, der für die Stadt mit von der Partie war, erklärte, es sei ein produktives
Gespräch gewesen. Um ein aufwendiges Planfeststellungsverfahren zu vermeiden, hätten die Anlieger darum gebeten, drei Punkte in die Planungen einzuarbeiten.

Demnach solle der Kreisel ein Stück nach Südosten, Richtung Postamt, verschoben werden. Zudem wünschten sich die Bürger einen "Flüsterasphalt" bis zur Mitte des Kreisverkehrs, weil davon auszugehen sei, dass dieser Bereich von größeren Lkws überfahren werde. Überdies hätten sie gern ein Tempolimit von 30 Stundenkilometern bereits deutlich vor dem Kreisverkehr.

Ob diese Vorstellungen auch umgesetzt würden, sei allerdings offen. Die betroffenen Parteien müssten sich noch äußern. Unabhängig davon, ob ein Planfeststellungsverfahren nötig werde oder nicht, sei mit einem Beginn der Sanierung aber nicht vor 2014 zu rechnen, betonte der Stadtbaumeister.