Tagsüber ist das Heim verwaist. Leiterin Barbara Karkoszka sagte, die Bewohner würden fast alle in der Lebenshilfe-Werkstatt am Ort arbeiten. Die gehört zwar auch der Lebenshilfe, aber der Schweinfurter. Mit dem Bad Kissinger Verein hat sie nichts zu tun.
Zwei Behinderte im Rentenalter verbringen den Tag in der Bad Kissinger Seniorengruppe.
In dem Haus mitten im Ort leben in drei Gruppen 27 Frauen und Männer mit geistiger oder Mehrfachbehinderung.
Ihnen stehen helle und großzügige Gemeinschaftsräume zur Verfügung. Sie können sich auch in ihre sieben Einzel- oder das Doppelzimmer auf ihrer Etage zurückziehen, die sie nach ihrem Geschmack gestalten können.
Wie Barbara Karkoszka sagte, ist die Einrichtung fest in Nüdlingen integriert. Es gebe keine Probleme mit der Nachbarschaft oder den Behörden. Schwierig sei allerdings, das das Haus tagsüber nicht besetzt ist. Die Mitarbeiter der Lebenshilfe seien erst nachmittags vor Ort.
Wie auch immer, am Samstag wird gefeiert. "Wir wollen den Besuchern etwas bieten", sagt Barbara Karkoszka. Sie und Lebenshilfe-Vorsitzender Winfried Sauer werden um 14 Uhr kurz begrüßen. Erwartet werden mehr als 100 Interessenten. Reden und Grußworte sind nicht vorgesehen. Dann werden die Bewohner ihre Gäste mit einem Lied willkommen heißen. Um 15 Uhr treten die Kindergartenkinder auf, ab 16 Uhr ist Blasmusik und um 19 Uhr zeigt eine Tanzgruppe ihr Können. Es gibt eine Tombola und Kinderschminken, man kann sich aus Luftballons Tiere formen lassen. Tanzgruppen aus Hassenbach und Poppenroth sowie ein Jongleur haben ihr Kommen zugesagt. Für das leibliche Wohl ist selbstverständlich gesorgt. Das Fest soll um 22 Uhr ausklingen.