Es tut sich viel rund um die Kisssalis-Therme: Bereits im Mai haben die Stadtwerke Bad Kissingen die ehemalige Baumschule Löblein ersteigert, aktuell wird die Kisssalis-Sauna erweitert, für Januar oder Februar ist die Eröffnung geplant, und im Dezember berät der Bauausschuss des Stadtrates über den vorhabenbezogenen Bebauungsplan für das Thermen-Hotel. "Der Plan ist soweit fertig, am Konzept und an den Kosten hat sich nichts geändert", sagt Andreas Dörschel, Geschäftsführer der "Sonnenhotels Deutschland", die das 13 650 Quadratmeter große Grundstück von den Stadtwerken gekauft haben.

Dörschel hofft, dass der Bebauungsplan bis März rechtskräftig ist und seine Gesellschaft dann den eigentlichen Bauantrag fürs Hotel einreichen kann. "Dann können wir im Sommer mit dem Bau beginnen, wir rechnen mit einer Bauzeit von zwei Jahren." Das Hotel könnte also im Sommer 2022 zusammen mit dem neuen Hallenbad (siehe Titelseite) eröffnen. "Wir finden es sehr positiv, dass es da ein zusätzliches Angebot gibt", kommentiert Dörschel die Hallenbad-Pläne der Stadtwerke.

23,6 Millionen Euro will "Sonnenhotels Deutschland" investieren: Geplant sind 130 Zimmer, darunter neun separate "Spa-Suiten" in Erdhäusern. Der Bauherr schafft zudem 180 Pkw-Stellplätze in einem Parkhaus. Auch Thermen-Besucher könnten tagsüber das Parkhaus nutzen, betont Dörschel, falls es auf den bisherigen Parkplätzen zu eng wird. Auch die Stadtwerke wollen weitere Stellplätze schaffen, indem der Wohnmobil-Stellplatz auf ein Grundstück südöstlich der Therme verlagert wird. "Die Bauleitplanung ist bis auf den Satzungsbeschluss abgeschlossen", teilt Rathaus-Sprecher Thomas Hack zu diesem Projekt mit.