Auch der längste Winter geht einmal zu Ende, dann klopft der Frühling an und die Natur erwacht. Ein zartes Grün zeigt sich auf den Wiesen, die ersten Bäume strecken sich der Sonne entgegen und die Wälder riechen wieder wunderbar frisch. Dieses Gefühl des Frühlings, die Frische und Vielfalt und die Schätze der Natur wurden im neuen Langenleitener Kochbuch "Frühlingserwachen in Rhöner Küchen" eingefangen. "Wir möchten die Lust wecken, unsere heimische Natur mit offenen Augen zu betrachten. Fast alles auf unseren Wiesen und Äckern und in unsere Gärten ist essbar, vieles davon das reinste Superfood", stellte Brigitte Schmidt, Vertreterin der Leonie- und Helmut-Schmitt Stiftung, das 100 Seiten starke Werk vor. Das Buch ist mehr als ein Kochbuch. Es enthält zahlreiche Fotografien und neben bewährten Familien-Rezepten Langenleitener Hausfrauen und -männer auch wertvolle Tipps zur Herstellung von Körperpflegeprodukten und überlieferten Heilmitteln für die Hausapotheke. Nachdem das erste Kochbuch mit Rhöner Spezialitäten aus früherer Zeit ein voller Erfolg wurde und sogar nachgedruckt werden musste, waren den Akteuren schnell klar, dass sie ein weiteres Buch herausgeben wollen. "Wir wollten mehr als ein Kochbuch, denn Kochbücher gibt es viele und Rezepte bekommt man im Internet genügend. Wir wollten etwas ganz besonders." Achtsamkeit, Umgang mit der Natur, altes Kräuterwissen neu entdeckt, die Ernährung als Gesundheitsfaktor, all diese Punkte berücksichtigt das Buch. "In der Rhön wachsen meist schon Anfang April köstliche Zutaten für feine Suppen, frische Salate, gesunde Tees und raffiniert Pesti. Mit unserem Buch möchten wir Lust wecken, Äcker und Wiesen mit offenen Augen zu betrachten und den Blick zu schärfen für die vielen Geschenke der Natur", so Schmidt.

Mit dem Buch soll eine kleine Hilfestellung gegeben werden, um alte Wissen neu zu entdecken und ein Anreiz gegeben werden, sich mit Büchern, Kursen und geführten Spaziergängen weiterzubilden. Speisen zuzubereiten, deren Zutaten regional, saisonal, chemisch unbehandelt aus dem eigenen Garten oder frisch gesammelt sind, mache nicht nur Freude, sie schmecken auch ganz besonders gut und sind nebenbei auch noch gesund. Tipps und Hinweise, um beim Kochen möglichst alles zu verwerten und so wenig Abfall wie möglich zu produzieren, finden sich in dem Buch ebenso. Bewusst wurde bei den Mengenangaben auf Personenzahlen verzichtet, so könne jeder für sich und seine Familie selbst abschätzen was benötigt werde. Alle Rezepte seien selbst gekocht, gegessen und fotografiert worden. Diese Bilder stammen von den Köchinnen und Köchen, die Schmuckbilder lieferten Timm Schmidt, André Keßler und Rosa Strauß-Carl, die auch das Gestaltung des Layouts übernahm. Rezepte beigesteuert haben Dieter und Ute Buhl, Angelika Holzheimer, Anna Keßler, Ramona Müller, Birgit Reimann, Monika Schlereth, Hildegunde Söder. Manche Rezepte sind bewusst doppelt aufgenommen,wie die Bärlauchbutter, der Feldsalat, Fichtennadelhonig oder Holunderblütengelee. Drei Menüvorschläge für ein Picknick auf Rhöner Wiesen, die zu einem wahren Festschmaus werden, runden das Buch ab.

Erhältlich ist das Buch über die Leonie- und Helmut Schmitt Stiftung, Langenleiten, Telefon: 0151 68 166 191 oder per Mail: info@hausfüralle.de Es ist zudem auch im Lebensmittelmarkt Metz in Langenleiten und beim Metzger Krebs in Premich erhältlich.