Gewaltige Explosion zerstört Wohnhaus – Einsatzkräfte müssen erst Problem lösen

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Am Tag nach der Explosion sitzt der Schock noch immer tief. Die Suche nach Vermissten konnte am Abend noch nicht erfolgen, die Einsatzkräfte müssen erst ein Problem lösen.

Update vom 29.10.2026, 6.49 Uhr: Zwei Menschen nach Explosion in Regensburg vermisst

Einen Tag nach der gewaltigen Explosion in einem Regensburger Wohnhaus wollen die Einsatzkräfte mit der Suche nach den zwei Vermissten beginnen.

Zunächst müssten aber das Gebäude und die beschädigten Wohnungen stabilisiert werden, um gefahrlos arbeiten zu können, erklärte ein Polizeisprecher am Abend. Das Technische Hilfswerk versuchte daher die ganze Nacht über, die einsturzgefährdeten Gebäudeteile zu sichern. Einen Überblick über alle aktuellen Entwicklungen findest du im Newsticker unserer Kollegen der Mittelbayerischen Zeitung.

War es ein Unfall oder Absicht?

Die Explosion in den frühen Morgenstunden des Mittwochs zerstörte einen großen Teil des Mehrfamilienhauses. Vier Menschen kamen ins Krankenhaus, einer davon mit schwereren Verletzungen. Ein Polizist erlitt zudem eine Rauchvergiftung. Ob es sich um einen Unfall handelte oder die Explosion absichtlich herbeigeführt wurde, ist noch nicht geklärt. Die Ermittler halten eine Gasexplosion für denkbar.

Die Bereitschaftspolizei sicherte zusammen mit Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamtes Spuren, die nun ausgewertet werden müssen. Zur Schadenshöhe machten die Behörden zunächst keine Angaben. 
Gebäudekomplex für Bewohner gesperrt Einige Bewohner des Gebäudekomplexes konnten am Mittwoch kurz in ihre Wohnungen, um das Notwendigste für die Nacht zu holen. Das Wohnhaus, in dem es zur Explosion kam, ist Teil eines vierstöckigen Reihengebäudes, das komplett gesperrt wurde. Die meisten Bewohner seien "bei Freunden, Hotels oder dergleichen untergekommen", sagte ein Polizeisprecher am Nachmittag. Für die anderen suchte die Stadt Regensburg über ihre Homepage nach Unterkunftsangeboten.

Die Feuerwehr Regensburg war den ganzen Mittwoch über mit bis zu 150 Einsatzkräften vor Ort. Der Rettungsdienst und das Technische Hilfswerk unterstützten mit rund 170 weiteren Helfern aus ganz Bayern, hinzu kamen mehr als 60 Polizisten

Update vom 28.10.2026, 11.52 Uhr: Polizei hat neue Erkenntnisse zu Explosion in Regensburg

In Regensburg ist es in der Nacht zum Mittwoch (28. Oktober 2026) zu einer Explosion in einem Mehrfamilienhaus gekommen. In der Folge stand das Gebäude in Vollbrand. Mehrere teils schwer verletzte und vermisste Personen wurden gemeldet. Nun gibt es neue Erkenntnisse der Polizei. Einen Überblick über alle aktuellen Entwicklungen findest du im Newsticker der Mittelbayerischen Zeitung.

Nach aktuellem Sachstand sind in dem Mehrfamilienhaus vier Wohnungen unmittelbar von der Explosion betroffen, hieß es vom Polizeipräsidium Oberpfalz. Nach aktuellen Informationen wurden fünf Menschen verletzt und in Krankenhäuser eingeliefert. Unter den Verletzten befindet sich auch ein Polizeibeamter, der mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung medizinisch versorgt wurde. Der Betroffene konnte allerdings bereits wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden.

Besonders kritisch ist die Lage für zwei Personen, die derzeit noch im Gebäude vermutet werden und als vermisst gelten. Die Feuerwehr führt nach wie vor umfangreiche Löscharbeiten durch, wobei ein Betreten des Gebäudes wegen Einsturzgefahr nicht möglich ist. Dazu ist jetzt auch das Technische Hilfswerk im Einsatz, welches beginnt, das Gebäude abzustützen.

Zwei Vermisste in Regensburg: Explosionsursache noch unklar – THW stützt Gebäude ab

Die Brandermittler der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg sind bereits am Einsatzort und haben mit der Spurensicherung und der Ursachenforschung begonnen. Die Ursache der Explosion ist zum jetzigen Zeitpunkt noch ungeklärt. Zur Unterstützung der Ermittlungen sind Kräfte des Landeskriminalamtes sowie die Bereitschaftspolizei vor Ort. Die Bereitschaftspolizei wird in Kürze mit einer systematischen Absuche im unmittelbaren Umfeld des Einsatzortes beginnen.

Die Polizei bittet Zeugen, die zum Zeitpunkt der Explosion in der Nähe der Von-Reiner-Straße waren oder Besonderheiten wie etwa verdächtige Geräusche wahrgenommen haben, sich umgehend bei der Kriminalpolizei Regensburg unter der Nummer 0941/506-2888 zu melden.

Ursprünglicher Artikel vom 28.10.2026, 6.58 Uhr: Feuerball nach Explosion in Wohnhaus in Regensburg

Besorgte Anwohner in Regensburg (Oberpfalz) meldeten am Mittwochmorgen (28. Oktober 2026) gegen 4 Uhr früh einen lauten Knall bei der Einsatzzentrale der Polizei.

Bereits kurz darauf stand ein Mehrfamilienhaus in der Von-Reiner-Straße in Vollbrand. Nach derzeitigem Kenntnisstand der Polizei wurden mindestens vier Menschen teilweise schwer verletzt und zur weiteren medizinischen Versorgung in Krankenhäuser gebracht. Wahrscheinlich seien es etwas mehr. Laut Feuerwehr werden zudem drei Personen vermisst – es ist aber unklar, ob sich diese zum Zeitpunkt der Explosion überhaupt im Gebäude befanden.

Explosion in Mehrfamilienhaus in Regensburg – Häuser evakuiert

Die Feuerwehr ist aktuell im Einsatz und führt umfangreiche Löscharbeiten durch. Zwei angrenzende Häuser wurden evakuiert. Für die umliegende Bevölkerung bestehe nach derzeitigem Stand keine Gefahr, hieß es. Aufgrund der starken Rauchentwicklung empfiehlt die Polizei jedoch, den betroffenen Bereich zu meiden.

Die genaue Zahl der Verletzten sei bislang unklar, hieß es. Offen sei auch, wie viele Wohnungen betroffen sind, sagte ein Polizeisprecher. 

Ebenso unklar ist noch die Ursache der Explosion. Zwischenzeitlich gab es seitens der Einsatzkräfte die Vermutung, dass es sich um eine Gasexplosion handeln könnte. Grundsätzlich gibt es laut Feuerwehr Gas im Gebäude. Einem Sprecher zufolge wurden zwei Wände aus dem Gebäude gedrückt. Anfangs habe es einen Feuerball gegeben und es habe sehr stark gebrannt. Auf Bildern ist zu sehen, dass eine Lücke in der Fassade klafft.

Gebäude nach Brand einsturzgefährdet – drei Personen vermisst

Das Gebäude und zwei angrenzende Häuser gelten laut Feuerwehr derzeit als einsturzgefährdet und können nicht betreten werden. Das THW sei derzeit dabei, es zu sichern. 27 Bewohner der drei betroffenen Gebäude wurden laut Feuerwehr vorübergehend in einem Gasthaus untergebracht. Derzeit suche man nach Unterbringungsmöglichkeiten für sie.

Die weiteren Ermittlungen zur Klärung des Geschehens dauern an. Die Feuerwehr war mit etwa 100 Personen im Einsatz. Zudem waren zahlreiche Rettungswagen vor Ort. ak/dpa

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