Auch PSW Kitzingen kann noch gewinnen

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In einer umkämpften Partie fällt die Entscheidung zu Gunsten der Kitzinger Männer erst ganz am Schluss. Die Marktbreiter setzen sich nur dem Ergebnis nach klar durch.

Landesliga Nord Männer

 

KC Oberaltertheim – Germania Marktbreit 1:7  
SKC Fölschnitz – TSV Eintracht Bamberg 1:7  
PSW 21 Kitzingen – SKC Eggolsheim 5:3  
SKK Helmbrechts – Gut Holz Schweinfurt 3:5  
Post Franken Coburg – Eremitenhof Bayreuth 4:4  

 

 

1. (1.) TSV Eintracht Bamberg 3 15 4 : 2  
1. (1.) SKK Helmbrechts 3 15 4 : 2  
1. (1.) SKC Eggolsheim 3 15 4 : 2  
4. (4.) Germania Marktbreit 3 14.5 4 : 2  
5. (5.) SKC Fölschnitz 3 13 4 : 2  
6. (6.) Gut Holz Schweinfurt 3 12 4 : 2  
7. (7.) CT Post Franken Coburg 3 12 3 : 3  
8. (8.) PSW 21 Kitzingen 3 9.5 2 : 4  
9. (9.) Eremitenhof Bayreuth 3 8 1 : 5  
10. (10.) KC Oberaltertheim 3 6 0 : 6  

 

PSW 21 Kitzingen – SKC Eggolsheim 5:3 (3150:3134). Im zweiten Heimspiel der noch jungen Saison haben auch die Kitzinger ihre ersten Punkte erwischt. Bis zuletzt war der Sieg hart umkämpft. Schon die Partie Michael Schwarzers gab einen Vorgeschmack darauf, wie eng es an diesem Tag werden sollte. Nach solidem Start wurde er auf der zweiten und dritten Bahn schwächer.

Um den ersten Punkt zu holen, musste er die letzte Bahn mit 21 Holz gewinnen. Er konnte jedoch nur elf Holz gutmachen. Sein Bruder Gerhard bot derweil eine glänzende Leistung. Überragend auf die Vollen mit 104 Holz und einem sehr soliden Räumergebnis holte er sich die erste Bahn mit 25 Holz Vorsprung. Trotz kleinem Durchhänger auf Bahn zwei riss er letztlich den Punkt für Kitzingen an sich.

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In den zweiten Abschnitt starteten somit Christian Bohn und Dieter Pfister mit einem kleinen Polster von 17 Holz. Beide fanden nicht so recht ins Spiel – und so war der Vorsprung auf der ersten Bahn aufgezehrt. Ein Aufbäumen Pfisters auf der letzten Bahn verhinderte einen noch deutlicheren Rückstand als die überschaubaren 26 Holz. Im Schlusspaar war noch alles möglich. Uwe Gast startete konzentriert und hatte zur Hälfte seines Spiels 29 Holz wettgemacht. Danach verlor er in den Vollen etwas die Linie und musste wieder 20 Holz abgeben, gewann aber den zweiten Punkt für Kitzingen.

Parallel dazu startete Johannes Apfel sehr verhalten in die Partie. Im ersten Satz verlor er zehn Holz; ab der zweiten Bahn kam er immer besser ins Spiel. Er gewann alle weiteren Sätze und damit die entscheidenden Punkte gegen den schwächsten Eggolsheimer. Den Kitzingern fiel nach dem ersten Saisonsieg ein Stein vom Herzen, in der Vorwoche hatten sie in Coburg noch mit 14 Holz Rückstand verloren.

Ergebnisse

M. Schwarzer – Steinhoff 2:2 (514:524)

G. Schwarzer – Postler 3:1 (581:554)

Chr. Bohn – Gaida 0,5:3,5 (500:520)

Pfister – Hausner 1:3 (519:542)

Apfel – Schlund 3:1 (515:482)

Gast – Edelmann/Hollmann 2:2 (521:512)

KC Oberaltertheim – Germania Marktbreit 1:7(3227:3276). Zweiter Auswärtssieg für Marktbreit, aber der war deutlich mühevoller, als das klare Endergebnis suggerieren mag. Schon Charly Haaf hatte zunächst Schwierigkeiten. Nach dem dritten Satz war sein Gegner wieder gefährlich nahegerückt. Haaf unterlief im vorletzten Wurf ein ungewohnter Fehler, doch der Oberaltertheimer ließ ihn davonkommen. Im zweiten Duell kämpfte sich Andreas Heckel nach schwacher erster Bahn ins Spiel – und entnervte damit seinen Gegner entscheidend.

Im mittleren Abschnitt war Yannick Haaf gleich mächtig unter Druck, er schlug aber gegen seinen nachlassenden Kontrahenten zurück. Den drohenden Spiel- und Punktverlust vor Augen, legte er im Schlusssatz nochmals deutlich zu. Christian Rüth kam nach einem 0:2-Satzrückstand in die Spur und rang Edgar Steger am Ende nieder.

Die Schlussstarter bekamen somit 4:0 Punkte und 50 Kegel Vorsprung mit auf den Weg. Simon Hanselmann zeigte sich von Beginn an überlegen und verbuchte das erste klare Duell des Tages. Im Parallelduell kämpfte Roland Knieling verbissen, er konnte aber gegen Andre Steger, der zumindest einen verdienten Mannschaftspunkt für die Gastgeber sicherte und damit die Höchststrafe verhinderte, am Ende nur den Kürzeren ziehen. Damit steht der Aufsteiger nach drei Spielen auch in der neuen Liga sehr gut da.

Ergebnisse

C. Haaf – Bräutigam 2:2 (548:545)

Heckel – Frey 2:2 (539:527)

Y. Haaf – Götzelmann 2:2 (545:525)

Rüth – E. Steger 2:2 (550:535)

Hanselmann – Landeck 3:1 (565:542)

Knieling – A. Steger 2:2 (529:553)

Landesliga Nord Frauen

 

Germania Marktbreit – DT Grafenrheinfeld 5:3  
ESV Schweinfurt – SKC Eggolsheim II 6:2  
SKV Bad Brückenau – SpG Lauertal 5.5:2.5  
SKK Bischberg – SSV Warmensteinach 4:4  
Concordia Oberhaid – Hubertus Schönbrunn 1:7  

 

 

1. (1.) Hubertus Schönbrunn 3 18 6 : 0  
2. (1.) SKK Bischberg 3 15 5 : 1  
2. (1.) SSV Warmensteinach 3 15 5 : 1  
4. (5.) Germania Marktbreit 3 15 4 : 2  
5. (4.) SKC Eggolsheim II 3 12 3 : 3  
6. (6.) Doppelturm Grafenrheinfeld 3 11 2 : 4  
7. (9.) ESV Schweinfurt 3 10 2 : 4  
8. (10.) SKV Bad Brückenau 3 8.5 2 : 4  
9. (7.) SpG Lauertal 3 9.5 1 : 5  
10. (8.) RSC Concordia Oberhaid 3 6 0 : 6  

 

Germania Marktbreit – DT Grafenrheinfeld 5:3 (3123:3023). Deutlich mehr gefordert als in der Woche vorher beim lockeren 7:1 gegen Bad Brückenau waren die Marktbreiterinnen nun in ihrem zweiten Heimspiel. Das zeigte sich schon am Anfang. Katharina Kleinschroth gewann den ersten Satz und verlor den zweiten. Auf den beiden letzten Bahnen warf sie dann wieder mehr Kegel als Silvia Landeck, und so war der erste Punkt gesichert.

Christine Schneider erzielte auf der anderen Bahn zwar mehr Holz als die Grafenrheinfelderin. Da sie aber nur den vierten Satz gewann (und zuvor bereits dreimal unterlegen war), ging es mit 1:1 in das mittlere Drittel. Dort spielte Theresa Tiedemann außer im zweiten Satz sehr konstant. Und dieser Ausreißer kostete sie am Ende bei Satzgleichheit den Punkt. Ihre Kollegin Nadine Malloy bekam es mit der an diesem Tag besten Gäste-Spielerin zu tun. Stand es zur Hälfte des Spiels noch 1:1, musste die Marktbreiterin im Anschluss trotz guter Leistung abreißen lassen und auch diesen Punkt abgeben.

Für das Schlussduo galt es, einen 1:3-Punkterückstand und überschaubare 19 Kegel aufzuholen. Julia Weiß war sofort da und dominierte gegen Anni Rösch klar. Folge war der vorzeitige Punktgewinn und jede Menge Vorsprung im Gesamtergebnis. Da auch Anja Obernöder klar und ohne Satzverlust siegte, geriet Marktbreits Erfolg zu keinem Zeitpunkt mehr in Gefahr.

Ergebnisse

Kleinschroth – Landeck 3:1 (512:492)

Schneider – Mauder 1:3 (495:493)

Tiedemann – Eisenhut 2:2 (509:525)

Malloy – Spahn-Murphy 1:3 (527:552)

Weiß – Rösch 3:1 (556:491)

Anja Obernöder – Pfaff 4:0 (524:470)