13 gilt vielen als Unglückszahl. Zwei Top-Profis ihres Genres werden dem nach der Auftaktshow der 13. Staffel von "The Masked Singer" (ProSieben) womöglich zustimmen. Denn sie mussten den "Maskenball" gleich wieder verlassen.
"Du warst großartig. Es ist so schade, dass du raus bist." Der schwache Trost wurde beim Auftakt der 13. Staffel von "The Masked Singer" gleich zwei Kandidaten zuteil. Kaum begonnen, kam für Profitänzerin Isabel Edvardsson und Schlagerstar Ben Zucker gleich in der ersten Show das Aus. Das neue Konzept wollte es so.
"Emily Wau" war nur ein Auftritt beschieden. Sie gab alles und zeigte bei "Material Girl" (Madonna) Leidenschaft und Spaß. Und muss trotzdem als diejenige in die Annalen der Show eingehen, die diese nach ihrer Runderneuerung nach ihrer Demaskierung als Erste verlassen muss.
Als Isabel Edvardsson (44), mit zwei Siegen, zwei zweiten und drei dritten Plätzen eine echte "Let's Dance"-Legende, die Maske fallen ließ, konnte es niemand aus dem Rateteam fassen. Weder Verona Pooth (58), noch Chris Tall (35) oder die beiden diesmaligen Rategäste Sascha Vollmer und Alec Völkel (beide 54) von The BossHoss hatten die Schwedin auf dem Zettel - und auch ihren Akzent überhört.
Eine knappe Stunde später fiel die zweite Maske - und auch die hatte die Ratecrew total verwirrt und ahnungslos zurückgelassen. Im Kostüm von Bubble, der wandelnden Luftblasenfolie, steckte Schlagerstar Ben Zucker (43).
Bubble und Emily Wau sind raus. Ihre Konkurrenten in der ersten von vier Vorrundenshows, die knuffige Professor Dr. Dr. Schweinstein und der schüchterne Fuchsmottenfalter Momo, kamen dagegen eine Runde weiter und stehen somit im Halbfinale. Nächste Woche werden die nächsten vier Masken präsentiert - und auch dann werden wieder zwei sofort demaskiert.
Ratecrew und Saalpublikum entscheiden über Wohl und Wehe der "Masked Singer"
Neues Showkonzept, neues Quotenglück? ProSieben reagierte auf die sinkenden Einschaltquoten beim einst revolutionären Maskenball mit einer Pause und Anpassungen. "Mehr Masken, mehr Musik, mehr Rätsel, mehr Demaskierungen", pries Moderator Matthias Opdenhövel an.
Die Kehrseiten der Medaille: Die Shows kommen nicht mehr live, sondern wurden (ab Ende August) aufgezeichnet. Dadurch entfällt das Voting der Fans über die Joyn-App. Stattdessen entscheiden die Ratecrew sowie das Saalpublikum, wer ausscheidet und wer weiterkommt. Zudem: Die diesmal 16 Masken der Staffel - bisher waren es meist neun oder zehn - werden nicht mehr alle auf einmal, sondern häppchenweise präsentiert.