Eigentlich schien es beschlossen zu sein, dass Hallstadt dem beliebten Kinderbuchautor ein eigenes Museum widmet. Jetzt regt sich plötzlich Widerstand. Das sind die Gründe – und das sagt Paul Maar.
Die Stadt Bamberg will dem in Bamberg lebenden und schreibenden Kinderbuchautor Paul Maar ein eigenes Museum widmen. Seinen Vorlass hat der 88-jährige Maar zu diesem Zweck der Stadt bereits überlassen. Jetzt aber regt sich überraschend Widerstand in der Hallstadter Bürgerschaft. In einem Bürgerbegehren soll das Museum doch noch gekippt werden. 840 Hallstadter haben dafür inzwischen unterschrieben.
zunächst einmal: Bitte keine Vertraulichkeiten, ich bin nicht ihr "lieber" Joe-Bamberg 😉
Ich bin selbstverständlich für die Förderung von Kunst und Kultur (wobei man bei manchen Auftritten in diesem häßlichen Kulturboden darüber srteiten könnte ob das Kunst und/oder Kultur ist)
aber... ich bin der Meinung, dass bei einer so großen Summe öffenltich und transparent dargelegt werden muss wofür das Geld ausgegeben wird... und welche Firmen da beteiligt sind! 🤑
Zuerst einmal etwas Grundsätzliches: Die Überschrift suggeriert, als wären "die Hallstadter" gegen das Paul-Maar-Museum. Es sind aber nur einige. Darunter ein Wahlverlierer der SPD und seine Frontfrau, die das initiiert, und ein gescheiterter Ex-Bürgermeister - gescheitert, weil er gegen die Interessen der Bürger gehandelt hat. Es ist natürlich leicht, von Haustür zu Haustür zu gehen und zu sagen: "Ich hab da mal was. Unterschreib mal." Manche werden gar nicht gewusst haben, was sie unterschreiben, die persönliche Bekanntschaft verführt zu einer ungeprüften Zustimmung.
Worum geht es? Eine Stadt von dieser Größenordnung versucht sich in Sachen Kultur (neben den Veranstaltungen im Kulturboden, neben den Angeboten der Vereine) breiter aufzustellen. Das geht nicht ohne Geld. Es ist zweifellos eine Ehre, auch und gerade für Hallstadt, einen Raum für Paul Maar zu schaffen und der Öffentlichkeit anzubieten. Nach entsprechender Anlaufzeit kann das durchaus ein Anziehungspunkt für Interessierte sein, selbst wenn sie nicht in Hallstadt übernachten. Von Bamberg führen kurze Wege hierher. Schön wäre es, nicht nur für Museumsbesucher, wenn da evtl. auch ein kleines Café tagsüber zum Verweilen einladen würde.
Und die Vereine werden mit Sicherheit andere Tagungsorte finden.
Dass die Kultur Steuergelder benötigt - überall - ist unbestritten, lieber Joe-Bamberg. Dass dies aber berechtigt und nötig ist für eine Gemeinde, für ein Land, die nicht im Stumpfsinn verfallen wollen, ist ebenfalls unbestritten.
Meinen Segen bekommen diese Nörgler, die die verlorene Wahl nicht verkraften können, jedenfalls nicht.
Nichts gegen die Ehrung des Lebenswerks des Herrn Maar...
... aber diese veranschlagten Kosten sind nicht verhältnismäßig und zumindest transparent zu machen 🤔
Übrigens sind auch Fördermittel Steuergelder 🤑