"Entschuldige bitte": Verkäuferin zuckt bei Horst Lichters Anblick zusammen

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Bares für Rares
Bei "Bares für Rares" sorgte Horst Lichter (links) für einen unerwarteten Schreckmoment.
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Bares für Rares
Horst Lichter hatte sich unbemerkt dem Expertentisch genähert.
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"Ich war so begeistert von den riesigen Filmleuchten", begründete Lichter seinen überraschenden Auftritt.
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"Wunderschöne Nachttischlampen, oder?", witzelte das Verkäuferpaar.
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Bares für Rares
Markus Wildhagen erfüllte dem Paar mit 500 Euro sogar den Wunschpreis.
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Eigentlich wollte Horst Lichter bei "Bares für Rares" (ZDF) nur zwei außergewöhnliche Fundstücke bewundern. Doch sein überraschender Auftritt am Expertentisch ließ eine Verkäuferin zusammenzucken.

Hollywood-Atmosphäre in Pulheim: In der Donnerstagsausgabe des ZDF-Trödelhits "Bares für Rares" standen gleich mehrere eindrucksvolle Raritäten im Rampenlicht. Besonders zwei gigantische Filmscheinwerfer sorgten für einen Hauch von Traumfabrik im Studio - und für einen Schreckmoment. Horst Lichter hatte sich unbemerkt dem Expertentisch genähert. Als der Gastgeber plötzlich das Wort ergriff, fuhr die Verkäuferin erschrocken zusammen. Sie hatte ihn schlichtweg nicht kommen hören.

"Entschuldige bitte, Martina, ich wollte mich nicht anschleichen", reagierte der Gastgeber zerknirscht. Die Verkäuferin nahm ihm den unfreiwilligen Schreck jedoch nicht übel und lachte: "Alles gut, kein Problem!" - "Ich war so begeistert von den riesigen Filmleuchten", begründete Lichter seinen überraschenden Auftritt. Tatsächlich waren die Scheinwerfer alles andere als handlich. Angesichts der gewaltigen Ausmaße gestand Martina deshalb ganz offen: "Ich bin froh, wenn die weg sind."

Ihr Mann Thomas hatte die beiden Kolosse einst bei der Haushaltsauflösung eines Beleuchters entdeckt. "Ich fand sie sensationell", schwärmte er noch immer. Allerdings hatte die Begeisterung einen kleinen Haken: "Sie passen nur leider bei uns zu Hause nicht ins Wohnzimmer." Da weder ein geräumiges Loft noch ein eigenes Filmstudio zur Verfügung standen, wurden die Leuchtgiganten im Garten aufgestellt. Die Zeit unter freiem Himmel hatte vor allem an den Stativen sichtbare Spuren hinterlassen.

"Wunderschöne Nachttischlampen, oder?"

Wie der Experte erklärte, waren die Strahler ursprünglich bei Film- und Theaterproduktionen eingesetzt worden. Auch die Beschriftung lieferte einen Hinweis auf ihre Herkunft: Das Berliner Unternehmen Bernhard Deltschaft hatte in den 1950er-Jahren Scheinwerfer und weiteres Filmequipment hergestellt. "Sowas ist sehr, sehr dekorativ", urteilte Experte Sven Deutschmanek, wies allerdings auf den nötigen Restaurierungsaufwand hin. "Die müsste man wieder herrichten. Nichtsdestotrotz bekommt man sie verkauft." Ob die Händler trotz des Zustands die geschätzten 175 bis 250 Euro zahlen würden?

Im Händlerraum ging das große Staunen weiter. "Hohoho", "Wow" und "Uiuiui" schallte es durch die Runde. Nicht nur Susanne Steiger zeigte sich vom "Hollywood-Glamour in Pulheim" begeistert. "Wunderschöne Nachttischlampen, oder?", witzelte das Verkäuferpaar. Sarah Schreiber stieg lachend auf den Scherz ein: "Mit dem entsprechenden Bett auf jeden Fall!"

Bei den Geboten ging den Händlern schließlich ein Licht auf: Der Schätzpreis war schnell übertroffen. Markus Wildhagen erfüllte dem Paar mit 500 Euro sogar den Wunschpreis. Martina freute sich nicht nur über das Geld, sondern auch über den gewonnenen Platz. "Dann kann da jetzt eine Handtasche hin, oder?", lachte Wildhagen.

Quelle: teleschau – der mediendienst