Angst vorm Sterben hat Howard Carpendale nicht. Die Sorge um seine Frau treibt den 80-Jährigen jedoch um. In einem Interview erklärte er nun: "Sie kommt ohne mich nicht zurecht."
Seit 1983 sind Donnice Pierce und Howard Carpendale ein Paar. Anlässlich seines 80. Geburtstags am 14. Januar kam der Sänger nun im "Bild"-Interview auf seine Frau zu sprechen - und seine Sorge davor, sich von ihr verabschieden zu müssen.
"Ich kann sie nicht alleine lassen. Das geht nicht. Sie kommt ohne mich nicht zurecht. Das wäre eine Katastrophe", erklärte Carpendale. Allein: "Sie will auch nicht darüber reden. Ich darf das Thema Sterben überhaupt nicht erwähnen." Seine Frau reagiere dem Musiker zufolge ausweichend: "Entweder sagt sie dann einfach: Das dauert noch ewig, oder sie schüttelt bloß den Kopf."
Er selbst fürchte den Tod nicht. Er habe jedoch "Angst, Donnice alleine zurücklassen zu müssen". Mit seinen Liebsten über das Thema zu sprechen, liege Carpendale indessen sehr am Herzen: "Ich möchte, dass jeder ein Gefühl dafür hat, was sie mir bedeuten. Und sie mir immer zur Seite gestanden sind. In allem. Wir sind keine einfache Familie, das gebe ich zu. Aber wenn wir uns brauchen, sind wir immer füreinander da."
Howard Carpendale will mit seiner Frau "noch etwas von der Welt sehen"
Im März 2018 gaben sich Howard Carpendale und die US-Amerikanerin Donnice Pierce das Jawort. Erst im November vergangenen Jahres hatte der Schlagerstar seiner Frau einen rührenden Geburtstagsgruß auf Instagram gewidmet: "Wenn ich sie anschaue, habe ich das Gefühl, irgendjemand hat ihr heimlich zehn Jahre extra in die Kindheit geschmuggelt." Weiter schrieb Carpendale in dem Beitrag, dass Donnice ihm "immer ein Lächeln" schenke und "immer versucht, unsere Tage schön zu machen - und das seit sehr vielen Jahren".
Auch für die kommenden Jahre hat Carpendale klare Pläne. Er wünsche sich demnach "mehr Zeit zum Reisen" mit seiner Frau. "Es gibt Länder, die wir noch sehen möchten", sagte er gegenüber "Bild": "Singapur, Australien, vielleicht auch mal China. Wir möchten noch etwas von der Welt sehen."
Quelle: teleschau – der mediendienst