Henning Krautmacher über Krebserkrankung seiner Frau: "Das Leben ist nicht mehr dasselbe"

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Henning und Anke Krautmacher
Anke und Henning Krautmacher im Mai 2024: Der Frontmann der Höhner hatte die Kölner Band Ende 2022 verlassen, um sich um seine Frau zu kümmern. Anke Krautmacher war 2022 schwer an Magenkrebs erkrankt, ihre Prognose war alles andere als günstig. "Meiner Frau geht es inzwischen wieder gut", atmet Henning Krautmacher heute auf.
2024 Getty Images/Gerald Matzka
"Volle Kanne"
Henning Krautmacher hat im ZDF-Magazin "Volle Kanne" über die inzwischen überstandene Krebserkrankung seiner Frau gesprochen.
ZDF

Nach ihrer Krebs-Diagnose im Jahr 2022 gehe es Henning Krautmachers Frau Anke inzwischen wieder "merklich besser". In der ZDF-Sendung "Volle Kanne" erklärte der Ex-Höhner-Sänger nun, weshalb die Erkrankung dennoch alles verändert habe.

"Die Hoffnung stirbt ja immer zuletzt", weiß Henning Krautmacher. Im ZDF-Magazin "Volle Kanne" sprach der einstige Höhner-Frontmann über die Zeit seit der Krebs-Diagnose seiner Frau Anke im Jahr 2022. Es gehe ihr inzwischen "wirklich merklich besser", verriet Krautmacher. Gleichzeitig stellte er klar: "Das Leben ist nicht mehr dasselbe, wie das vorher der Fall war - kann man ja nachvollziehen, wenn man keinen Magen mehr hat."

Inzwischen seien fast vier Jahre seit der Magen-OP vergangen. Noch werde es rund anderthalb Jahre Dauern, bis auch "die Ärzte sagen: Anke Krautmacher ist krebsfrei", erklärte der Musiker in der Sendung. "Und dann bricht eine neue Zeit an. Dann ist nämlich der Kopf auch frei."

Dass er sich während ihrer Erkrankung Tag für Tag um seine Frau gekümmert habe, sei "ja wohl Ehrensache", befand Krautmacher. "Für mich war das selbstverständlich." Zudem habe er "natürlich sofort erkannt, was die Anke für einen Lebenswillen hat. Ungebrochen. Und da hab ich mich eigentlich nur eingereiht."

"Ich war überzeugt davon: Wir kriegen das hin"

Wie der 69-Jährige schildert, sei dem Paar bei der ersten Diagnose im Jahr 2022 mitgeteilt worden, dass seine Frau "nicht mehr zu retten" sei. "Und da haben wir gesagt: 'Ja, vielen Dank, wir holen uns noch mal eine Zweitmeinung'", erinnert sich Krautmacher. "Und der Rest ist Geschichte." Er selbst habe nie daran gezweifelt, dass seine Frau die Krankheit überstehen werde: "Ich war überzeugt davon: Wir kriegen das hin."

Für Schlagzeilen hatte der Sänger während der Erkrankung seiner Frau unter anderem gesorgt, als er sich von seinem Kult-Schnauzbart verabschiedet hatte - aus Solidarität mit seiner Partnerin, die "ihre komplette Haarpracht verloren" hatte. "Ich brauchte den PR-Schnäuzer ja nicht mehr, ich war ja schon weg von der Band", erklärte Krautmacher nun im ZDF. Inzwischen sei er jedoch zu seiner gewohnten Gesichtsbehaarung zurückgekehrt. Der Grund: "Sah komisch aus. Ich hab mich selber nicht erkannt. Und die Anke hat es dann auch befürwortet - und da ist er wieder!"

Quelle: teleschau – der mediendienst