Es sind beklemmende Momente, die ein Filmer im afrikanischen Surfer-Mekka "Jeffreys Bay" aufgenommen hat. Der mehrfache Weltmeister Mick Fanning wartet gerade auf die nächste Welle, als sich ein Raubfisch von rechts ins Bild drängt. Dann geht alles sehr schnell: Kurz ist eine Flosse zu sehen, Wasser spritzt, der Australier erkennt die Gefahr, schreit, trampelt und versucht, den Hai mit den Füßen weg zu stoßen.

Die letztlich rettende Bewegung: Geistesgegenwärtig bringt der Surf-Profi sein Brett zwischen sich und den Hai. Der Raubfisch beißt ins Leere und schwimmt davon. Nur Sekunden später fischt die Küstenwache den geschockten Surfer aus dem Wasser - unverletzt. Es ist der erste Hai-Angriff in der Geschichte der World Surf League:



Nach der Attacke berichtet Mick Fanning überraschend gefasst: "Ich spürte plötzlich, wie sich etwas in meiner Fangleine verfing und daran riss. Intuitiv fing ich an, mich zu wehren. Der Hai nahm sich mein Brett vor. Ich trat und schrie und schlug ihm in den Rücken."