Nachdem ein 36 Jahre alter Mann am Samstagabend zwei Hunde in der Aare bei Aarburg in der Schweiz ertränkt hatte, äußerte sich nun die Besitzerin der Tiere und Ehefrau des mutmaßlichen Täters im Schweizer Lokalfernsehen.

Das Gesicht von Carla S. ist rot und verweint. Tränen laufen über ihr Gesicht. Am Wochenende wurden ihre beiden Rehpinscher mit einer Eisenstange beschwert, so dass sie grausam ertranken.

Doch es ist nicht der Verlust ihrer Hunde, der die Portugisin traurig macht, erklärt die Stimme aus dem Off.
Sie vermisse ihren Mann, der die Tat begangen haben soll und deshalb im Gefängnis sitzt.


Es sei ihre Schuld gewesen

Unter Tränen sagt sie ins Mikrofon des Lokalfernsehsenders: "Ich warte bis morgen, bis er kommt vielleicht." Und sie gesteht gegenüber dem Fernsehteam, dass das eigentlich alles ihre Schuld gewesen sei.

Sie selbst hatte ihre Hunde loswerden wollen. Die 32-Jährige wirbt unter Tränen um Verständnis. Sie sei im fünften Monat schwanger und hätte zuletzt immer wieder Probleme wegen der Pinscher gehabt. Unter anderem, weil es in der Wohnung gestunken habe.

Auf die Frage, warum sie die Tiere nicht ins Tierheim gebracht hätten, antwortet S.: "Ich weiss nicht genau, wie das in der Schweiz mit den Tierheimen läuft." Und auch Kollegen, die sie gefragt habe, hätten keine Antwort gewusst.