Die Schweiz hat zum ersten Mal die Gruppenphase einer EM überstanden. Mit einem 0:0 haben sie am Sonntag beim Spiel gegen Frankreich den zweiten Platz der Gruppe A erreicht.

Die "Zerreißprobe" haben die Trikots der Schweizer allerdings nicht bestanden. Gleich fünf Shirts zerrissen während des Spiels.

Im Zweikampf zwischen dem Franzosen Paul Pogba und Granit Xhaka zog sich das Shirt wie Kaugummi. Pogba hielt fest bis das Trikot zerfetzte. "Wir Schweizer sind halt nur so zu stoppen", meinte der Noch-Gladbacher Granit Xhaka, der sich gleich zweimal umziehen musste. Auch der Torhüter wertete die zerstörtenTrikots als Zeichen für ein intensives und kampfbetontes Spiel.

In den sozialen Netzwerken witzelten die Zuschauer während der Partie über das #Trikotgate: "Gott sei Dank stellt Puma keine Kondome her..." twitterte Tomasz Michalski. C.P. postete ein Bild, auf dem nackte Männer Fußball spielen und ihre Trikotnummer mit einem Stift auf den Rücken geschrieben haben. Dazu schrieb er "Die Schweizer nach Abpfiff."



"Ist das Schweizer Qualität?", fragt Silvia Schenker. "Der/die PR-Verantwortliche beim Trikothersteller von #Sui hat heute vermutlich einen schlechten Tag", twitterte Rochus Wolff.

Wie kann es passieren, dass so viele Trikots reißen? Diese Frage muss sich wohl nun Puma aus Herzogenaurach stellen. Für heute hat der Hersteller laut Medienberichten ein Statement angekündigt.

Während des Spiels hielt auch der Adidas-Ball nicht durch und platzte während des Zweikampf von Valon Behrami und Frankreichs Antoine Griezmann.

Oliver Welke machte sich über den Materialschaden lustig. "Es gibt morgen mehrere Krisenstäbe in Herzogenaurach", sagte der Moderator.