Selb
Unfall

Oberfranken: Zug erfasst Streifenwagen - Polizistin verletzt

Eine Polizistin ist bei einem Unfall am Dienstagnachmittag in Oberfranken verletzt worden. Ihr Streifenwagen kollidierte an einem Bahnübergang mit einem Regionalzug.
Artikel drucken Artikel einbetten
Bei einem Unfall an einem oberfränkischen Bahnübergang ist am Dienstagnachmittag eine Polizeibeamtin verletzt worden. Fotos: News5/Fricke
Bei einem Unfall an einem oberfränkischen Bahnübergang ist am Dienstagnachmittag eine Polizeibeamtin verletzt worden. Fotos: News5/Fricke
+7 Bilder

 

  • An einem Bahnübergang in Oberfranken ist es zu einem Unfall gekommen.
  • Ein Zug erfasste einen Streifenwagen, dabei wurde eine Beamtin verletzt.
  • Der Unfall ereignete sich auf einer Seitenstraße parallel zur S2179 nahe der tschechischen Grenze im Kreis Wunsiedel.

Polizeiauto an Bahnübergang in Oberfranken von Zug erfasst: An einem Bahnübergang nahe der Staatsstraße 2179 im Selber Ortsteil Plößberg (Landkreis Wunsiedel/Oberfranken) ist es am Dienstagnachmittag (24. September 2019) zu einem Unfall gekommen. Dies teilte die Polizei mit.

 

An unbeschranktem Bahnübergang in Oberfranken: Zug erfasst Streifenwagen

Leichte Verletzungen zog sich am Dienstagnachmittag eine Beamtin der Polizei Marktredwitz zu, als ihr Streifenwagen im Stadtteil Plößberg an einem unbeschrankten Bahnübergang mit einem Zug kollidierte.

 

Kurz vor 14.30 Uhr befuhr ein 59-jähriger Beamter der Polizei Marktredwitz zusammen mit seiner 46-jährigen Kollegin mit einem uniformierten Streifenwagen die parallel zur Staatsstraße 2179 verlaufende Seitenstraße von der Landesgrenze kommend in Richtung Selb.

An einem unbeschrankten Bahnübergang kam es zum Zusammenstoß mit einem Regionalzug, der von Erkersreuth in Richtung Selb-Plößberg unterwegs war. Der Zug erfasste den Dienstwagen an der linken Front, woraufhin sich dieser drehte und noch ein Stück rückwärts geschoben wurde. Durch den Anprall erlitt die auf dem Beifahrersitz befindliche Beamtin leichte Verletzungen, die eine Behandlung im Krankenhaus notwendig machten.

Zugpassagiere bleiben unverletzt

Der Zugverkehr war für die Zeit der Unfallaufnahme eingestellt. Die Regionalbahn leitete dazu alle erforderlichen Maßnahmen in die Wege. Alle 14 Zuginsassen, der Lokführer und der Schaffner blieben unverletzt.

Während am Streifenwagen Sachschaden in Höhe von rund 35.000 Euro entstand, beläuft sich der Schaden am Zug auf etwa 11.000 Euro.

 

 

Verwandte Artikel

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.