Stublang
Ortsverschönerung

Der neue Stublanger Ortsbrunnen besteht aus Krensheimer Muschelkalk

Der neue Brunnen beschäftigt ganz Stublang. Sogar eine Abstimmung gab es deswegen.
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Der alte Dorfbrunnen hat ausgedient, der neue wird seinen Standort etwas bachaufwärts Richtung roter Baucontainer bekommen. Foto: privat
Der alte Dorfbrunnen hat ausgedient, der neue wird seinen Standort etwas bachaufwärts Richtung roter Baucontainer bekommen. Foto: privat
Wo kommt er hin? Wann kommt er? Wie wird er aussehen? Was sagt das Landratsamt dazu und vor allem: Was kostet er? Alles Fragen, die am Wochenende die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) Stublang beschäftigten. Gemeint ist der neue Brunnen.
Im Rahmen der umfangreichen Dorferneuerung in Stublang wird auch ein Stück Vertrautheit bald der Vergangenheit angehören. Der mehr als 100 Jahre alte Dorfbrunnen in Ortsmitte wird abgebaut, ein neuer, zum Ortsbild und den Gegebenheiten des Lautergrundortes passender Brunnen wird heuer im Spätsommer fertiggestellt sein. Bereits im Herbst letzten Jahres hatte sich der einheimische Bildhauer Clemens Muth bei einem Ortstermin Gedanken gemacht. Nun präsentierte er den Gartenfreunden im Gasthof Hennemann seine drei Vorschläge anhand detaillgetreuer kleiner Modelle. Unterschiedlich in Form der Tröge, der Aufteilung, Größe und Wasserzulauf/-abfluss sowie der Anschaffungskosten zeigte Clemens Muth die Vorzüge der jeweiligen Modelle auf. Nach wenigen Zwischenfragen stimmten 24 wahlberechtigten Stublanger (und damit die Mehrheit) für das Modell 2, bei dem Harmonie von Wassersäule, Form und Gestalt insgesamt am besten gefielen. Der neue Standort wird etwas bachaufwärts sein, bestehen wird der neue Brunnen aus Krensheimer Muschelkalk.
Der bisherige Brunnen wurde mit Trinkwasser gespeist. Das soll sich beim neuen Brunnen ändern: Sofernt das Landratsamt Lichtenfels mitspielt, soll das Wasser - eventuell mit einer Solarpumpe - aus der Döritz entnommen und ablaufend wieder zugeführt werden. Die Kosten für den neuen Brunnen werden vom OGV übernommen, so Vorsitzwender Helmut Reinhardt.
Überhaupt zeigte sich der mittlerweile 159 Mitglieder zählende Verein spendabel: etwa bei der Anschaffung neuer T-Shirts in Grün für die Gartenfreunde, in Schwarz für die Ministranten des Ortes. Aber auch Arbeitseinsätze an öffentlichen Anlagen wie am Friedhof, Spielplatz oder Dorfplatz gehören zum Einsatzbereich des Vereins. Zwölf Mal waren hier im vergangenen Jahr die Gartenfreunde mit Schere und Hacke im Einsatz. ds
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