Untersiemau
Einweihung

Aus einem verlandeten Weiher wurde in Untersiemau ein Freizeitgelände

Untersiemau feiert sein neues Naherholungsgelände. Bald wird es in Piratenhand sein.
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Auf der Wippe Foto: Norbert Karbach
Auf der Wippe Foto: Norbert Karbach
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"Was lange währt, wird endlich gut! Wo gestern noch die Bagger am Werkeln waren, spielen heute die Kinder", stellte Bürgermeister Rolf Rosenbauer am Samstag bei der Eröffnung des Freizeitgeländes "Piratenbucht" am Schlossteich fest. Die Zufahrtswege waren zugeparkt, Sitzplätze Mangelware. Bei herrlichem Sonnenschein nahmen viele Kinder, aber auch die älteren Mitbürger die neue Einrichtung in Besitz. "Kommt mit ins Abenteuerland", forderte der Bürgermeister die großen und kleinen Gäste nach dem Durchschneiden des Bandes auf.

Fast wäre die Eröffnung nach den starken Regenfällen der vergangenen Tage noch ins Wasser gefallen, stellte Rosenbauer fest. Doch der Bauhof habe ganze Arbeit geleistet, damit alle trockenen Fußes über das Areal kommen. Damit das Gelände fertiggestellt werden konnte, habe es zahlreiche wichtige Personen gegeben, denen es zu danken gelte: Arbeitskreis II (Sprecherin Claudia Gössele), Planungsbüro Kittner & Weber, dem Gemeinderat für die Bereitstellung der Haushaltsmittel, dem Amt für Ländliche Entwicklung Bamberg, der Verwaltung und dem Bauhof der Gemeinde sowie den Helfern des Gartenbauvereins und des Bürgervereins. "Sie alle haben dazu beigetragen, dass wir das Freizeitgelände so antreffen, wie Sie es jetzt sehen!", meinte der Bürgermeister.


Bald schon in Piratenhand

Der Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Oberfranken, Baudirektor Anton Hepple, beglückwünschte die Gemeinde zur Eröffnung des Areals und dankte für die gute Zusammenarbeit. "Sie haben Fantasie und Mut bewiesen", meinte er, "einen völlig verlandeten Schlossweiher in einen attraktiven Naherholungsort umzuwandeln. Es entstand ein Spielplatz für Familien - vom Kind bis zu den Großeltern." Für das Projekt seien insgesamt Kosten von rund 500 000 Euro auf die Gemeinde zugekommen, stellte Hepple fest. Durch Zuschüsse der EU, des Bunds und des Freistaats habe die Kommune eine Zuwendung von 202 000 Euro erhalten. Ingenieur Jürgen Kittner, freute sich, dass alles fertig geworden sei, wenn auch "auf den letzten Drücker". "Es ist etwas Sehenswertes entstanden!" Auch Landrat Michael Busch zeigte sich von der Anlage angetan und wünschte den Kindern viel Spaß in der Piratenbucht. Mit einer Astschere als Patengeschenk ernannte der Bürgermeister den Bürgerverein Untersiemau zum Paten der Anlage. Dazwischen vertrieben die Kindergartenkinder die Spannung bis zur Eröffnung mit ein paar Liedern.

Nach einem ökumenischen Gottesdienst am Vormittag, geleitet von Pfarrerin Beate Stark und Kaplan Florian Sassik, wurde zum Mittagessen geladen. Die Bewirtung hatte der Gartenbauverein übernommen, der gleichzeitig sein jährliches Teichfest abhielt. Der ereignisreiche Tag wurde am Abend mit einem Konzert der Stadtkapelle Seßlach abgerundet. Dazwischen erhielt jedes Kind einen original "Piratenbecher", konnte sich als Pirat schminken lassen, ließ Luftballons steigen oder sich Piratenhaare flechten.

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