Laden...
Weißenohe

Mann an der Orgel

Thomas Köhler erhielt für seine Verdienste um Musik und Orgelneubau in Weißenohe das Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten.
Artikel drucken Artikel einbetten
Alexander Tritthart (l.) überreicht die Auszeichnung an Thomas Köhler.  Foto: privat
Alexander Tritthart (l.) überreicht die Auszeichnung an Thomas Köhler. Foto: privat

Für seine langjährigen Dienste als Organist, für das Engagement um die Orgelmusik, den Orgelneubau 1997 und die Bonifatius-Konzerte in der ehemaligen Klosterkirche Weißenohe hat Markus Söder (CSU) dem Organisten Thomas Köhler das Ehrenzeichen des bayerischen Ministerpräsidenten verliehen.

Köhler spielt seit 1990 bei vielen Gottesdiensten in der Klosterkirche die Orgel. Der Orgelneubau war ihm bereits in jungen Jahren eine Herzensangelegenheit gewesen. Mit der Einweihung der neuen Karl-Schuke-Orgel rief Köhler die Bonifatius-Konzerte in Leben. Es folgten eine CD-Einspielung, Auftritte im Bayerischen Fernsehen und Konzerte in der Region sowie im In- und Ausland.

Barockmusik

So hat sich Köhler über viele Jahre hinweg einen Namen gemacht und die Zuhörer kommen immer wieder gerne aus nah und fern zu seinen klangvollen Konzerten. Die Barockmusik im Zeitalter von Bach und Händel hat es ihm besonders angetan. Deshalb erklingt in diesem Jahr sein erstes selbst komponiertes Orgelkonzert in Anlehnung eines Konzerts des Klosterpaters Valentin Rathgeber.

Den Anstoß für eine Ehrung um das Wirken des sehr aktiven Ausnahmemusikers im Nebenamt gab Ende 2018 der Ehrenbürger Hans Schütz aus Weißenohe. Nach einem aufwendigen Prüfverfahren erhielt Köhler im Herbst 2019 die Nachricht über die Verleihung aus der Staatskanzlei mit dem Dank des Ministerpräsidenten.

Für die Überreichung wurde der zuständige Landrat Alexander Tritthart (CSU) aus Erlangen beauftragt, da Köhler in Eckental und somit im Landreis Erlangen-Höchstadt wohnt. Im Rahmen einer Feierstunde im Landratsamt erhielt Thomas Köhler das Ehrenzeichen sowie die dazugehörige Urkunde. In der Laudatio würdigte Tritthart das große Engagement des nebenamtlichen Organisten in jungen Jahren für eine neue gute Orgel in der Klosterkirche und die im Anschluss an die Orgelweihe ins Leben gerufenen Bonifatius-Konzerte mit einem Einzugsgebiet von Ansbach bis Bamberg.

Außerdem stellte der Landrat besonders die Aufführung aller Orgelkonzerte von Händel 2009 und 2012 sowie die vielen Konzertreisen und die Auftritte im Fernsehen in den Vordergrund. Köhler lasse dadurch die Klosterkirche in Weißenohe in einem musikalischen Licht erstrahlen und sei ein verdienter Organist im Nebenamt für die Verleihung des Ehrenzeichens, das laut Ministerpräsident Markus Söder mit einem Orden gleich zu setzen ist. Mit guten Wünschen für weiterhin erfolgreiche Orgelmusik und einem Stehempfang endete der würdige Festakt. red

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren