Schnelldorf
Feuer

Großbrand in Mittelfranken: Stall mit 100 Rindern in Flammen - Tiere sterben

Ein Schaden im hohen sechsstelligen Bereich und mehrere in den Flammen verendete Rinder: In Grimmschwinden im Kreis Ansbach brannte in der Nacht auf Samstag ein Stall. War das Unwetter daran schuld?
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Ein Großbrand beschäftigte in der Nacht auf Samstag zahlreiche Feuerwehrleute und Rettungskräfte in Grimmschwinden/Schnelldorf im Landkreis Ansbach. Wie die Polizei mitteilt, brach dort in einem Stall ein Feuer aus. Zahlreiche Rinder kamen wohl bei dem Brand ums Leben.

Der Notruf ging gegen 23.30 Uhr ein: Bis zum Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehren aus dem Brandort und den umliegenden Ortschaften stand der gesamte Stall mit ca. 100 Rindern im Vollbrand. Die Feuerwehr musste sich zunächst darauf beschränken, ein Übergreifen auf die angebauten Gebäude zu verhindern, was Ihnen letztlich gelang.

Rinder sterben in den Flammen

Eine einstellige Zahl an Tieren sei noch in der Nacht notgeschlachtet worden, sagte ein Polizeisprecher am Samstag. 20 bis 30 tote Rinder lägen nach dem Brand noch im Stall. Eine Begutachtung der überlebenden Tiere erfolgt durch den zuständigen Veterinär. Über das genaue Schadensausmaß ist aktuell keine Aussage möglich, die Löscharbeiten dauern an. Ersten Einschätzungen zufolge beläuft er sich auf ca. 500.000 bis ca. 1 Million Euro.

Am Abend wütete ein Unwetter in der Region: Inwieweit Blitzschlag für den Brandausbruch verantwortlich war, ist noch nicht abschließend geklärt. Sicher ist hingegen, dass das nicht weit entfernt stattfindende Taubertal-Festival wegen des Unwetters unterbrochen geräumt werden musste. Mehrere Menschen wurden dort verletzt. rowa/mit dpa

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